Selbstfahrerreisen Tansania – Afrika individuell entdecken!

Wir haben es für Sie ausprobiert und für gut befunden – das ultimative Selbstfahrererlebnis in Tansania. Tansania liegt in Ostafrika und ist schon lange fester Bestandteil unseres nachhaltigen Reiseprogramms. Unsere begeisterten Kunden schwärmen insbesondere von seinem großen Tierreichtum und den beeindruckenden Landschaften.

Obwohl sich Selbstfahrerreisen in Südafrika und Namibia einer großen Beliebtheit erfreuen, ist diese flexible Art der Rundreise in Tansania nahezu unbekannt. Unsere geführten Privat- oder Kleingruppenreisen in Tansania sind sehr beliebt, aber wie gut funktionieren eigentlich Rundreisen mit dem eigenen Fahrzeug. Um das herauszufinden, haben wir uns in den vergangenen Wochen auf den Weg gemacht. Unsere Tour führte von Daressalam über Bagamoyo, die Nationalparks Mikumi, Udzungwa Mountains & Ruaha, Iringa, Kolo, Tarangire Nationalpark, Karatu und den Arusha National Park nach Moshi, im Nordosten von Tansania an den Hängen des Kilimandscharos.

Neben klassischen geführten und Selbstfahrer-Pirschfahrten standen sportliche Aktivitäten und kulturelle Highlights auf dem Programm.

Startpunkt der Tour war die größte Stadt und wichtigster Hafen des Landes, Daressalam. Nach kurzer Akklimatisierung am Indischen Ozean ging es mit einem kurzen Zwischenstopp in Bagamoyo, der ehemaligen Hauptstadt von Deutsch-Ostafrika, in das Landesinnere.

Das erste Ziel, der Mikumi Nationalpark bewies, dass er sogar mit den ganz bekannten Nationalparks mithalten kann. Zebras, Elefanten, Nilpferde und Giraffen befanden sich direkt vor unserer Kameralinse und waren gänzlich unbeeindruckt von unserem Enthusiasmus.

Mit dem Udzungwa Mountains National Park im Zentrums Tansanias bot sich eine willkommene Abwechslung, um sich nach einem langen Tag am Steuer die Beine zu vertreten. In den Bergregenwäldern findet man nicht nur zahlreiche endemische Tier- und Pflanzenarten. Auch stürzen hier die etwa 170 Meter hohen Sanje Falls in die Tiefe. Für Unerschrockene bietet der Pool am Fuße der Wasserfälle eine willkommene Abkühlung nach dem erfolgreichen Aufstieg.

Der Ruaha Nationalpark übertrifft mit einer Fläche von 20.226 km² sogar die Serengeti und ist vom großen afrikanischem Grabenbruch durchzogen, der bei der Spaltung der Arabischen Platte von der Afrikanischen Platte entstand. Nicht nur die typischen Safaritiere wie Elefanten, Löwen, Antilopen und Krokodile, sondern auch 475 verschiedene Vogelarten sind hier beheimatet, sodass auch die Vogelliebhaber unter uns auf ihre Kosten kamen.

Neben der Tierwelt bietet die Region ebenfalls zahlreiche kulturelle, historische und auch kulinarische Highlights. Im Stadtbild von Iringa zeugen noch zahlreiche Gebäude von der Vergangenheit als regionaler deutscher Verwaltungssitz. Zudem haben viele weitere Kulturen die Stadt geprägt, was sich in einem sehr bunten und weltoffenen Zusammenleben zeigt.

Auf dem Weg in den Norden passierten wir Dodoma, die Hauptstadt Tansanias. Das Mittagessen gab es auf einem Weingut etwas außerhalb der Stadt. Mit hochwertigen Weinen aus Tansania hatten wohl die wenigsten gerechnet, und diese Überraschung dürfte wohl den wenigsten Tansania-Reisenden bekannt sein.

Ein weiteres gänzliches anderes Erlebnis boten uns die außergewöhnlichen steinzeitlichen Felsmalereien von Kondoa, die so abseits liegen, dass sie leider häufig vergessen werden.

Es folgte der Tarangire Nationalpark, welcher ein Ziel bei den meisten Tansania Safaris sein dürfte. Jetzt, nach der Regenzeit, erstrahlte der Park in einer bunten Blütenpracht, und trotz der dichten Vegetation ließen sich zahlreiche Raubkatzen, Elefanten und viele weitere Tiere auch ohne Guide entdecken.

Einen spannenden und sportlichen Abschluss bot der Arusha Nationalpark, bevor die Reise in Moshi endete. Auf einer Radtour am Fuße des Mount Meru erlebten wir die Natur noch einmal hautnah, und auch fortgeschrittene Mountainbiker kamen hier auf ihre Kosten.

Obwohl die Straßenverhältnisse in Tansania nicht mit Europa zu vergleichen sind, gewöhnt man sich schnell an die lokalen Gegebenheiten. Ein bisschen Erfahrung mit unbefestigten Pisten und Linksverkehr sowie eine gewisse Gelassenheit im hektischen Stadtverkehr können sicher nicht schaden, ansonsten sind aber keine besonderen Vorkenntnisse nötig. Die großen Überlandstraßen sind ordentlich ausgebaut und gut zu befahren. Abseits davon, vor allem in den Nationalparks, hilft der zuschaltbare Allradantrieb, obwohl dieser trotz vorangegangener Regenzeit, kaum nötig war. Die Orientierung erfolgt ganz klassisch mit Karte und detaillierter Anfahrtsbeschreibung. Das Netz von Tankstellen, Geldautomaten und auch Einkaufsmöglichkeiten ist gut abgedeckt, sodass keine großen Vorräte mitgeführt werden müssen.

Alles in allem war es eine bunte Mischung von vielen Zielen, die Tansania ausmachen. Zudem bieten Selbstfahrerreisen die Möglichkeit, auch unbekannte Ziele abseits der üblichen Safarirouten zu entdecken.

Nicht nur für erfahrene Afrika Reisende bieten die Tansania Selbstfahrerreisen neue Möglichkeiten. Auch Einsteiger bekommen so die Möglichkeiten dieses beeindruckende Land selbstständig im eigenen Tempo zu entdecken.

 

 

 

 

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