Spannende Tansania-Sansibar Reise

Spannende Tansania-Sansibar Reise

Zugegeben: Kurz vor Reisebeginn nach Tansania und Sansibar kamen neben der Vorfreude auch einige Zweifel. Ist es wirklich nötig, eine Fernreise zu machen? Angesichts von Klimawandel Langstreckenflüge zu buchen? Für zwei Wochen Urlaub eine für uns doch sehr stattliche Summe auszugeben? Als Tourist relativ luxuriös unterwegs zu sein in einem Land, in dem immer noch viele Menschen unter der Armutsgrenze leben? Zu den Zweifeln gesellten sich einige Ängste: Würde trotz der guten Planung durch Herrn Koslowski von Accept Reisen alles reibungslos verlaufen? Würde ich meine Flugangst in den Griff bekommen, und mein jüngerer Sohn seine Furcht vor Stechmücken und Bootsfahrten? Zum Glück war mein älterer Sohn weitgehend angst- und zweifelfrei: „Ich freue mich auf die Reise, das wird toll“, sagte er lapidar. Und er behielt Recht. Wir hatten eine sehr schöne, abwechslungsreiche und interessante Reise.
Sie führte uns zunächst von Daressalam in die geschichtsträchtige Stadt Bagamoyo, wo wir u.a. ein Museum zur Kolonialgeschichte und zum Sklavenhandel besichtigten, das auch meine Söhne beeindruckte. Von dort aus ging es in den Mikumi-Nationalpark, wo wir begleitet von Robert, unserem kompetenten, wissensreichen und umsichtigen Guide, ungestört Tiere beobachten konnten. Besonders beeindruckt haben uns die Elefanten, aber auch der Blick in bernsteinfarbene Löwenaugen bleibt unvergessen. Sehr schön auch die gesamte Kulisse des Nationalparks („kleine Serengeti“ genannt): weite Landschaft, stattliche Bäume, friedlich grasende Zebras, Antilopen und Giraffen, munteres Vogelgezwitscher, am Horizont weiche Bergketten und im Himmel schöne Wolkenbilder.
Von Mikumi aus ging es für sechs Tage in die Usambara-Berge, die atemberaubende Ausblicke und eine extreme Bäume- und Pflanzenvielfalt bieten. Als „Blüten- und Bäumefreundin“ kam ich voll auf meine Kosten. Äußerst angetan waren wir auch von der Unterkunft Mambo View Point Eco Lodge – in jeder Hinsicht eine empfehlenswerte Adresse auf knapp 2000 Meter Höhe. Geschmackvolle, geräumige Häuschen, traumhafte Lage, Wandermöglichkeiten mit freundlichen Guides, gutes Essen in angenehmer Atmosphäre, warmherzige Gastgeber Herman und Marion, die mit dem Hotel und in der benachbarten Ortschaft eine Reihe Einkommen schaffender Maßnahmen initiiert haben. Nur ein Tipp für Interessierte: Warme Kleidung einpacken, nachts kann es dort trotz Kamin sehr kalt werden.
Nach den luftig-grünen Usambara-Höhen ging es dann hinunter an die Küste, an den Indischen Ozean. In der Nähe von Pangani, einem kleinen munteren Städtchen, verbrachten wir zwei Tage im „Beach Crab Resort“. Dieser Ort ist ebenfalls empfehlenswert, vor allem für Menschen, die, wie wir, lange, leere Strände, Ruhe und Abgeschiedenheit lieben (und nicht anfällig für eine etwas melancholische Stimmung sind, die über das recht leere Hotel lag).
Vom Strand des Beach Crab Resorts aus setzten wir mit einem Speedboat nach Sansibar (Norden) über, die Überfahrt dauert etwa ein einhalb Stunden. Nach dem menschenleeren Strand an der Festlandküste erschien uns der Strand bei Nungwi sehr touristisch und etwas zu voll: Viele Touristen, viele Restaurants und viele Boote in der Bucht, zu mietende Strandliegen und eifrige Strandverkäufer, die – glücklicherweise nicht zu hartnäckig – Diverses anboten: Holzschnitzereien und Kokosnüsse, Massagen und Pediküre, Tauchausflüge und Delphintouren etc. Wir be- und vergnügten uns mit Meerbädern in einem herrlich türkisfarbenen Wasser, mit hervorragenden frischgemixten Obstsäften und leckeren Fischgerichten in unserem Hotel Nungwi Inn und langen Strandspaziergängen.
Zum Abschluss unserer Reise besichtigten wir mit einem Guide die hübsche und geschichtsträchtige, leider aber doch etwas verfallene und touristenvolle Altstadt Zanzibars, Stone Town. Untergebracht waren wir im schicken und schönen „Tembo Hotel“, das sich trotz zahlreicher Klienten sehr kulant zeigte und uns erlaubte, unsere Zimmerschlüssel wegen Abfahrt am Spätnachmittag über Mittag zu behalten.
Neben der äußerst vielfältigen, wunderschönen Natur hat uns auch die unaufdringliche und liebenswürdige Freundlichkeit der Tansanier beeindruckt. Dank unserer verschiedenen Guides und Fahrer, die uns Accept Reisen und seine Partner vor Ort vermittelten, hatten wir zahlreiche interessante Gespräche und erfuhren viel über das Land, seine Kultur, seine Lebensweisen, das friedliche Zusammenleben seiner verschiedenen ethnischen und religiösen Gruppen, seine Geschichte und seinen aktuellen Herausforderungen.

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