10 Urlaubsziele für besonderen Osterurlaub

Bald ist es wieder soweit. Die Ostereier werden bemalt, die Regale in den Supermärkten füllen sich mit leckeren Schoko- Osterhasen und die Ferien bzw. Feiertage stehen bevor.

Wer die Oster- Feiertage allerdings einmal etwas anders erleben möchte, entschließt sich vielleicht einfach  zu verreisen und andere Bräuche kennen zu lernen.

Hier sind 10 Reiseziele, in denen Sie Ostern einmal ganz anders feiern können.

•Neuseeland:
Ostern liegt hier nicht wie bei uns Europäern am Anfang, sondern am Ende des Sommers. Daher nutzen viele Neuseeländer das lange Wochenende, um ihren Garten winterfest zu machen. Da Ostern eigentlich ein gesetzlicher Feiertag ist, müssen alle Geschäfte geschlossen haben. Die Gartenmärkte nehmen allerdings die recht geringe Strafe auf sich, um sich das letzte gute Geschäft vor dem Winter nicht entgehen zu lassen.

Ostern ist auch meistens das letzte Fest im Freien, das sich nur wenige Neuseeländer entgehen lassen. In Auckland gibt es auch eine Art Volksfest mit Achterbahnen und Fressbuden, die „Royal Easter Show“.

Auch anders als in Europa werden hier keine Eier und Schoko-Hasen gesucht, hier geht es auf Kaninchenjagd (aber auch nur weil Kaninchen hier wirkliche eine Landplage sind). Zu essen gibt es sogenannte „Hot Cross Buns“, Hefebrötchen mit Glasur und einem auffälligen Kreuz verziert.

•Australien:
Die Australier haben sich gegen den Osterhasen entschieden, denn die Hasen sind hier ebenfalls eine Landplage, und haben sich kurzerhand dazu entschlossen stattdessen einen Oster Bilby einzuführen. Das Bilby ist ein kleines Beuteltier, das unseren Osterhasen sogar ziemlich ähnlich sieht. Und die kleinen Tierchen haben sogar etwas von der Anerkennung, denn ein Teil des Erlöses durch die Schoko- Bilbys fließt in Tierschutzprojekte.

Für Verlobte gibt es zu Ostern auch einen sehr schönen Brauch. Man sagt, dass man sich an Ostern aus einem Bach Wasser schöpfen muss und dies bis zur Hochzeit aufbewahren soll. An der Hochzeit bespritzen sich die Eheleute dann mit dem Wasser, um eine lange und glückliche Ehe zu führen.

•Kenia:
In Kenia kaufen die Menschen am Palmsonntag, also dem Sonntag vor Ostern in der Gemeinde Palmenzweige, die als Schmuck für die Häuser und Autos verwendet werden, um sich auf Ostern vorzubereiten. Am Ostersamstag gibt es dann abends einen Gottesdienst am Feuer und außerdem werden hier sehr viele Menschen getauft, weil es als besonders gut gilt, sich an diesen Tagen taufen zu lassen. Am Sonntag gibt es dann wieder einen Gottesdienst, diesmal sehr fröhlich mit Musik und Tanz.

•Südafrika:
Hier gilt Ostern als Familienfest, weshalb viele Familien über die Feiertage weg fahren. Grillfeste mit der ganzen Familie stehen hier auf der Tagesordnung und man freut sich über das Zusammensein. In Südafrika gibt es anders als bei uns keine Ostereier, sondern Osterbrötchen, eine Art Lebkuchen mit Zuckerglasur.

•Haiti:
Am Karfreitag werden in Haiti wunderschöne bunte Papierdrachen in den Himmel steigen gelassen, die die Kinder wochenlang gebastelt haben. Weniger freundlich sind dagegen die Umzüge der „Oster-Raras“, die mit Instrumenten über die Straßen ziehen, begleitet von Tänzern und Akrobaten. Sie beschwören böse Dämonen herauf und wollen sie sich gefügig machen, indem sie vom Haus eines Zauberers durch das ganze Dorf marschieren.

•Philippinen:
Auf den Philippinen gibt es sehr ungewöhnliche Bräuche zu Ostern. Zum einen wird die Kreuzigung sehr lebensecht nachgeahmt, was manchmal schon erschreckend realistisch wirken kann. Zum anderen gibt es am Ostersonntag nach dem Klingeln der Glocken einen sehr lustigen Brauch. Hier heben die Eltern ihre Kinder am Kopf in die Luft, damit diese schneller wachsen und größer werden. Ob dies allerdings wirklich funktioniert, ist stark zu bezweifeln.

•Mexiko:
In Mexiko wirkt Ostern wie ein Volksfest. Die Straßen sind mit bunten Girlanden und Piñatas behängt und es gibt überall Musik und Tänze. Fast zwei Wochen dauern die Feierlichkeiten hier an. Am Ende werden die Piñatas verbrannt, manchmal auch eine in Form eines gerade unbeliebten Politikers.

•Costa Rica:
Hier wird die Semana Santa gefeiert, eine ganze Woche voller Ostern. Es gibt vor allem aber Familienfeste, bei denen allerdings die ganze Woche kein Fleisch gegessen werden darf. Aber auch die Umzüge dürfen nicht fehlen. Hier sind die ganzen Straßen der Städte voller Menschen und bewundern die Prozessionen.

•Argentinien:
Da in Argentinien Süßigkeiten sehr teuer sind, bekommen die Kinder nur an Ostern viele Süßigkeiten. Dafür gehen sie ganz aufgeregt ihre Paten besuchen und freuen sich umso mehr wenn es viel Schokolade gibt. In Buenos Aires gibt es sogar extra für Ostern einen Freizeitpark für Gläubige, der sicher sehr interessant zu besuchen ist.

•Bolivien:
Auch in Bolivien gibt es die Semana Santa. Am Gründonnerstag ist es hier Brauch, 12 verschiedene Kirchen zu besuchen und am Freitag werden 12 verschiedene Gerichte gekocht und aufgetischt, von denen jedes für einen Apostel steht. Am Samstagabend geht man traditionell zu einer Messe. Hier muss jeder ein Stück Holz mitbringen, das später in einem gemeinsamen Feuer verbrannt wird und symbolisch für die Sünden steht, die einem genommen wurden.

Wie Sie sehen gibt es viele Möglichkeiten, wie Sie Ihre Osterfeiertage verbringen und dabei neue Traditionen und andere Länder kennen lernen können. Und um nicht nur wegen ein paar Tagen so weit zu Reisen, können Sie dies auch gleich mit einer super schönen Rundreise in Ihrem Wunschland kombinieren. Gerne helfen wir von Accept Reisen dabei, die perfekte Route für Sie zusammenzustellen.

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