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Ruanda Reise Volcanoes Nationalpark Berggorilla

Volcanoes Nationalpark

Warum der Volcanoes Nationalpark zu den Höhepunkten Ruandas gehört

Der Volcanoes Nationalpark liegt im Nordwesten Ruandas an der Grenze zu Uganda und der Demokratischen Republik Kongo. Er schützt den ruandischen Teil der Virunga-Vulkane und zählt zu den bedeutendsten Lebensräumen der seltenen Berggorillas. Steile Berghänge, dichter Bambuswald, feuchte Bergregenwälder und regelmäßig aufziehende Nebelschwaden verleihen dem Schutzgebiet seinen unverwechselbaren Charakter.

Bekannt ist der Nationalpark vor allem für das streng regulierte Gorilla Trekking. In Begleitung erfahrener Ranger wandern Besucher durch den Bergwald zu einer habituierten Gorilla-Familie. Die Begegnung ist zeitlich begrenzt und folgt klaren Schutzregeln, damit die Tiere möglichst wenig gestört werden.

Neben den Berggorillas bietet der Volcanoes Nationalpark weitere Naturerlebnisse. Dazu gehören das Tracking der Goldmeerkatzen, Wanderungen auf die Vulkane Bisoke und Karisimbi sowie Touren zur ehemaligen Forschungsstation und Grabstätte von Dian Fossey. Damit ist die Region ein zentraler Höhepunkt vieler Ruanda Reisen.

Volcanoes Nationalpark auf einen Blick

  • Land: Ruanda
  • Region: Nordwesten Ruandas
  • Gebirge: Virunga-Vulkane
  • Höchster Gipfel: Karisimbi, 4.507 Meter
  • Bekannt für: Berggorillas
  • Weitere Primaten: Goldmeerkatzen
  • Hauptaktivitäten: Gorilla Trekking und Wanderungen
  • Empfohlener Aufenthalt: 2 bis 4 Nächte
Ruanda Reiseexperte von Accept Reisen

Beim Gorilla Trekking entscheidet eine sorgfältige Vorbereitung darüber, wie intensiv und angenehm das Erlebnis wird.

„Die Begegnung mit Berggorillas ist zweifellos der Höhepunkt vieler Ruanda-Reisen. Gleichzeitig sollte man das Trekking nicht als kurze Tierbeobachtung betrachten. Der Weg kann steil, feucht und körperlich anspruchsvoll sein. Mit der passenden Ausrüstung, einer realistischen Einschätzung der eigenen Fitness und genügend Zeit in der Region wird daraus ein außergewöhnliches Naturerlebnis.“

Johannes Koslowski
Experte für Ruanda Reisen bei Accept Reisen

Alles Wissenswerte zum Volcanoes Nationalpark

Der Volcanoes Nationalpark zählt zu den bekanntesten Schutzgebieten Ostafrikas. Seine besondere Bedeutung liegt in der Verbindung aus eindrucksvoller Vulkanlandschaft, artenreichen Hochlandwäldern und dem Schutz der Berggorillas. Die bis über 4.500 Meter hohen Vulkane bilden eine markante Kulisse, während sich an ihren Hängen unterschiedliche Vegetationszonen vom Bambuswald bis zur afroalpinen Hochlandvegetation erstrecken.

Für die meisten Reisenden steht das Gorilla Trekking im Mittelpunkt. Der Nationalpark bietet jedoch weit mehr als die Begegnung mit den Menschenaffen. Goldmeerkatzen, seltene Vogelarten, anspruchsvolle Vulkanwanderungen und die Geschichte der Gorilla-Forschung machen die Region zu einem vielseitigen Reiseziel.

Lage und Anreise zum Volcanoes Nationalpark

Der Volcanoes Nationalpark liegt im äußersten Nordwesten Ruandas. Er grenzt an den Mgahinga Gorilla Nationalpark in Uganda und den Virunga Nationalpark in der Demokratischen Republik Kongo. Gemeinsam bilden die drei Schutzgebiete einen grenzüberschreitenden Naturraum innerhalb des Virunga-Massivs.

Ausgangspunkt für Besuche ist meist die Stadt Musanze, die früher Ruhengeri genannt wurde. Von Kigali beträgt die Entfernung ungefähr 110 Kilometer. Abhängig von Verkehr, Wetter und genauer Lage der Unterkunft dauert die Fahrt meist etwa zweieinhalb bis drei Stunden.

Die vergleichsweise kurze Distanz zur Hauptstadt macht den Volcanoes Nationalpark gut erreichbar. Dennoch empfehlen wir, bereits am Tag vor dem Gorilla Trekking in der Region anzureisen. Die Einweisung und Gruppeneinteilung beginnen am Trekkingtag früh am Morgen.

Die Virunga-Vulkane

Der Volcanoes Nationalpark schützt die ruandischen Hänge von fünf Vulkanen des Virunga-Massivs: Karisimbi, Bisoke, Sabyinyo, Gahinga und Muhabura. Sie prägen das Landschaftsbild des gesamten Nordwestens Ruandas und erreichen Höhen von mehr als 3.400 bis über 4.500 Metern.

Der Karisimbi ist mit 4.507 Metern der höchste Vulkan der Kette. Der Bisoke ist besonders für seinen Kratersee bekannt, der im Rahmen einer geführten Tageswanderung erreicht werden kann. Sabyinyo, Gahinga und Muhabura liegen im Grenzgebiet zwischen Ruanda und Uganda.

Die Vulkane im ruandischen Teil des Nationalparks gelten als ruhend. Aktive Vulkane des Virunga-Gebiets befinden sich weiter westlich in der Demokratischen Republik Kongo. Die vulkanischen Böden tragen zur Fruchtbarkeit der dicht besiedelten Landschaft rund um den Nationalpark bei.

Landschaft und Vegetationszonen

Die großen Höhenunterschiede schaffen im Volcanoes Nationalpark mehrere deutlich voneinander abgegrenzte Vegetationszonen. In tieferen Bereichen wachsen Bergregenwald und dichter Bambus. Mit zunehmender Höhe folgen Hagenia-Wälder, Baumheide, offene Graslandschaften, Sümpfe und afroalpine Vegetation.

Besonders charakteristisch sind die Bambuswälder, die für Berggorillas eine wichtige Nahrungsgrundlage bilden. Moosbewachsene Bäume, Farne und dichte Untervegetation prägen die feuchteren Waldabschnitte. Wolken und Nebel ziehen häufig durch die Berghänge und sorgen für eine hohe Luftfeuchtigkeit.

Das Wetter kann sich innerhalb kurzer Zeit verändern. Sonnige Abschnitte wechseln mit Nebel und Regen. Auch während der trockeneren Monate sollte deshalb mit feuchten und schlammigen Wegen gerechnet werden.

Berggorillas im Volcanoes Nationalpark

Der Volcanoes Nationalpark gehört zum Lebensraum der Berggorillas im Virunga-Massiv. Die Tiere bewegen sich grundsätzlich frei innerhalb der Wälder und orientieren sich nicht an den politischen Grenzen zwischen Ruanda, Uganda und der Demokratischen Republik Kongo.

Einige Gorilla-Familien wurden über einen langen Zeitraum behutsam an die Anwesenheit von Forschern und kleinen Besuchergruppen gewöhnt. Diese sogenannte Habituierung ermöglicht Beobachtungen, ohne dass die Tiere ihre natürliche Lebensweise aufgeben.

Die Zusammensetzung der Familien kann sich verändern. Typischerweise bestehen sie aus einem oder mehreren Silberrücken, erwachsenen Weibchen, jüngeren Männchen und Jungtieren. Der dominante Silberrücken übernimmt eine wichtige Rolle bei Führung und Schutz der Gruppe.

Ablauf des Gorilla Trackings

Das Gorilla Tracking beginnt am frühen Morgen am zuständigen Besucherzentrum. Nach der Registrierung erhalten die Teilnehmer eine Einweisung in die Verhaltensregeln. Anschließend werden kleine Gruppen zusammengestellt und einer Gorilla-Familie sowie einem Ranger-Team zugeteilt.

Die Fahrt zum Ausgangspunkt der Wanderung kann je nach Aufenthaltsort der Gorillas unterschiedlich lang dauern. Von dort führt der Weg zunächst häufig durch landwirtschaftlich genutzte Gebiete und anschließend in den Nationalpark. Ranger und Fährtenleser verfolgen aktuelle Spuren, um die jeweilige Familie zu finden.

Die Dauer der Wanderung lässt sich nicht exakt vorhersagen. Manche Gruppen werden nach relativ kurzer Zeit erreicht, während andere Trekkingtouren mehrere Stunden beanspruchen. Gelände, Höhenlage, Wetter und Bewegungen der Tiere beeinflussen den Verlauf.

Nachdem die Gorilla-Familie erreicht wurde, ist die reguläre Beobachtungszeit begrenzt. Die Besucher bleiben in einer kleinen Gruppe zusammen und folgen den Anweisungen der Ranger. Ruhiges Verhalten und ausreichender Abstand dienen sowohl dem Schutz der Tiere als auch der Sicherheit der Teilnehmer.

Wie anspruchsvoll ist das Gorilla Trekking?

Der Schwierigkeitsgrad hängt stark davon ab, wo sich die zugeteilte Gorilla-Familie am jeweiligen Tag aufhält. Einige Wanderungen verlaufen vergleichsweise moderat, andere führen über steile Hänge, durch dichte Vegetation und über schlammigen Untergrund.

Eine normale Grundkondition ist empfehlenswert. Wer gesundheitliche Einschränkungen hat oder eine möglichst kurze Route bevorzugt, sollte dies bei der morgendlichen Einteilung ansprechen. Eine bestimmte Gorilla-Familie oder ein besonders leichter Trek kann dennoch nicht garantiert werden.

Lokale Träger können beim Transport des Tagesrucksacks helfen und an steilen oder rutschigen Stellen Unterstützung bieten. Ihre Buchung erleichtert nicht nur die Wanderung, sondern schafft zugleich eine direkte lokale Einkommensmöglichkeit.

Ausrüstung für das Gorilla Trekking

Feste, bereits eingelaufene Wanderschuhe mit gutem Profil gehören zur wichtigsten Ausrüstung. Lange Hosen, ein langärmliges Oberteil und robuste Garten- oder Trekkinghandschuhe schützen vor Dornen, Brennnesseln, Schlamm und dichter Vegetation.

Eine leichte, wasserdichte Jacke sollte unabhängig von der Reisezeit mitgeführt werden. Gamaschen verhindern, dass Schlamm, Wasser oder Insekten in die Schuhe gelangen. Trinkwasser, ein kleiner Snack und eine wasserdichte Hülle für Kamera und persönliche Gegenstände sind ebenfalls sinnvoll.

Da im Wald meist wenig Platz vorhanden ist, sollte der Tagesrucksack möglichst kompakt bleiben. Auffällige Blitzfotografie ist bei den Gorillas nicht erlaubt.

Gorilla Permits und Reservierung

Für das Gorilla Trekking ist ein personengebundenes Permit erforderlich. Die Zahl der täglich verfügbaren Genehmigungen ist begrenzt, da nur eine bestimmte Anzahl von Besuchern zu den habituierten Gorilla-Familien aufbrechen darf.

Besonders während beliebter Reisezeiten können die Permits frühzeitig ausgebucht sein. Das Gorilla Trekking sollte deshalb möglichst vor der Buchung von Flügen und Unterkünften verbindlich eingeplant werden.

Preise, Altersgrenzen, Stornierungsbedingungen und gesundheitliche Vorgaben können angepasst werden. Bei unseren Ruanda Reisen prüfen wir die aktuelle Verfügbarkeit und berücksichtigen die notwendigen Genehmigungen bei der Reiseplanung.

Verhaltensregeln bei den Berggorillas

Berggorillas sind eng mit dem Menschen verwandt und können sich mit menschlichen Krankheitserregern anstecken. Personen mit Erkältung, Fieber oder anderen ansteckenden Erkrankungen dürfen daher unter Umständen nicht am Trekking teilnehmen.

Während der Begegnung gelten klare Abstands- und Verhaltensregeln. Besucher sollten leise sprechen, hektische Bewegungen vermeiden und den Anweisungen der Ranger folgen. Essen und Trinken sind in unmittelbarer Nähe der Tiere nicht gestattet.

Gorillas können den empfohlenen Abstand gelegentlich selbst unterschreiten. In diesem Fall bleiben die Teilnehmer ruhig und warten auf die Anweisungen des Rangers. Die Tiere dürfen nicht berührt werden.

Goldmeerkatzen im Volcanoes Nationalpark

Neben den Berggorillas gehören Goldmeerkatzen zu den charakteristischen Primaten des Virunga-Gebiets. Die auffällig gefärbten Tiere leben vor allem in Bambuswäldern und bewegen sich häufig in größeren Gruppen durch die Vegetation.

Das Goldmeerkatzen-Tracking beginnt ebenfalls am Morgen und wird von Rangern begleitet. Die Wanderung ist häufig weniger lang und körperlich anspruchsvoll als das Gorilla Trekking, bleibt jedoch vom Standort der Tiere und den aktuellen Wegverhältnissen abhängig.

Da sich Goldmeerkatzen schnell durch den Wald bewegen, ist ihre Beobachtung fotografisch anspruchsvoller. Gleichzeitig bietet das Tracking gute Einblicke in die Bambuszone des Nationalparks und ergänzt das Gorilla-Erlebnis sinnvoll.

Weitere Tiere und Vogelwelt

Der Volcanoes Nationalpark beherbergt neben Gorillas und Goldmeerkatzen weitere Säugetiere. Dazu gehören unter anderem Buschböcke, Ducker, Waldbüffel und gelegentlich Waldelefanten. Viele dieser Tiere leben jedoch zurückgezogen im dichten Wald und werden während normaler Trekkingtouren nur selten gesehen.

Die Vogelwelt ist besonders vielfältig. Im Nationalpark wurden rund 200 Arten nachgewiesen. Darunter befinden sich mehrere Vögel, deren Verbreitung auf das Albertine Rift und die umliegenden Hochlandregionen begrenzt ist.

Vogelbeobachter profitieren von den unterschiedlichen Höhenstufen und Lebensräumen. Bambuswald, Bergregenwald, offene Hochlagen und Feuchtgebiete beherbergen jeweils andere Artengemeinschaften.

Wanderung auf den Bisoke

Der Bisoke erreicht eine Höhe von 3.711 Metern und ist für seinen Kratersee bekannt. Die geführte Wanderung beginnt am Morgen und führt durch mehrere Vegetationszonen bis zum Gipfelbereich.

Der Aufstieg ist körperlich anspruchsvoll. Steile, schlammige Wege, hohe Luftfeuchtigkeit und die zunehmende Höhe erfordern eine gute Kondition. Je nach Wetter können Wolken und Nebel die Aussicht einschränken.

Bei klaren Bedingungen eröffnet sich am Kraterrand ein eindrucksvoller Blick auf den See und die umliegenden Virunga-Vulkane. Für die Wanderung ist eine separate Genehmigung erforderlich.

Besteigung des Karisimbi

Der Karisimbi ist mit 4.507 Metern der höchste Vulkan des Virunga-Massivs. Seine Besteigung wird üblicherweise als mehrtägige, geführte Tour mit einer Übernachtung am Berg durchgeführt.

Die Wanderung ist deutlich anspruchsvoller als das Trekking auf den Bisoke. Länge, Höhe, niedrige Temperaturen und wechselhafte Wetterbedingungen setzen eine sehr gute Kondition und geeignete Ausrüstung voraus.

Die Tour eignet sich vor allem für erfahrene Wanderer, die ausreichend Zeit im Volcanoes Nationalpark verbringen und neben den Primatenbeobachtungen eine intensive Bergwanderung unternehmen möchten.

Dian Fossey und die Geschichte der Gorillaforschung

Die Geschichte des Volcanoes Nationalparks ist eng mit der amerikanischen Primatologin Dian Fossey verbunden. Sie begann 1967 mit der Erforschung der Berggorillas im Virunga-Gebiet und gründete das Karisoke Research Center zwischen den Vulkanen Karisimbi und Bisoke.

Ihre langjährige Arbeit lieferte wichtige Erkenntnisse über das Sozialverhalten der Berggorillas und machte international auf die Bedrohung der Tiere durch Wilderei und Lebensraumverlust aufmerksam.

Im Rahmen einer geführten Wanderung kann die frühere Forschungsregion mit der Grabstätte von Dian Fossey besucht werden. Die Tour verbindet Naturerlebnis, Geschichte und einen Einblick in die Entwicklung des modernen Gorillaschutzes.

Ellen DeGeneres Campus des Dian Fossey Gorilla Fund

In der Nähe des Volcanoes Nationalparks befindet sich der Ellen DeGeneres Campus des Dian Fossey Gorilla Fund. Das moderne Forschungs- und Bildungszentrum informiert über Berggorillas, ihre Lebensräume sowie die Geschichte und Gegenwart des Gorillaschutzes.

Ausstellungen, Filme und interaktive Elemente vermitteln wissenschaftliche Zusammenhänge auch für Besucher, die nicht an einer langen Forschungswanderung teilnehmen möchten. Der Besuch lässt sich gut an einem freien Nachmittag oder am An- beziehungsweise Abreisetag einplanen.

Kulturelle Begegnungen rund um Musanze

Die Umgebung des Nationalparks ist dicht besiedelt und landwirtschaftlich geprägt. Kartoffeln, Gemüse und Pyrethrum werden auf den fruchtbaren vulkanischen Böden angebaut. Der Alltag der lokalen Bevölkerung steht damit in unmittelbarer Beziehung zum geschützten Bergwald.

Organisierte Gemeindeprojekte können Einblicke in traditionelle Handwerksformen, Landwirtschaft, Tanz und lokale Lebensweisen geben. Entscheidend ist, dass die Begegnungen respektvoll gestaltet werden und ein nachvollziehbarer Teil der Einnahmen bei den beteiligten Gemeinschaften verbleibt.

Bei der Reiseplanung achten wir darauf, Naturerlebnisse und kulturelle Aktivitäten sinnvoll miteinander zu verbinden, ohne den Tagesablauf rund um das Gorilla Trekking zu überladen.

Naturschutz und lokale Bevölkerung

Der Schutz der Berggorillas erfordert intensive Überwachung, veterinärmedizinische Betreuung, Forschung und den Erhalt ihres begrenzten Lebensraums. Ranger und Fährtenleser kontrollieren den Wald, dokumentieren Gorilla-Familien und reagieren auf mögliche Gefahren.

Der Tourismus schafft Arbeitsplätze in Unterkünften, bei Transportunternehmen, im Rangerwesen und als Träger. Gleichzeitig ist die Akzeptanz des Nationalparks eng damit verbunden, dass auch die umliegenden Gemeinden von den Einnahmen und Entwicklungsprojekten profitieren.

Das Gorilla Trekking ist deshalb nicht nur ein außergewöhnliches Tiererlebnis, sondern Teil eines umfassenden Schutzmodells. Die begrenzte Zahl an Besuchern und die hohen Anforderungen an die Organisation sollen dazu beitragen, Tourismus und Artenschutz miteinander zu vereinbaren.

Wie viele Nächte sollte man im Volcanoes Nationalpark verbringen?

Für ein einzelnes Gorilla Trekking empfehlen sich mindestens zwei Nächte. Dadurch ist die Anreise am Vortag möglich und der Trekkingtag beginnt ohne lange Fahrt aus Kigali.

Drei Nächte bieten mehr Ruhe und ermöglichen zusätzlich ein Goldmeerkatzen-Tracking, den Besuch des Forschungs- und Bildungszentrums oder eine kulturelle Aktivität. Wer eine Vulkanwanderung unternehmen möchte, sollte mindestens einen weiteren Tag einplanen.

Vier oder mehr Nächte sind sinnvoll, wenn mehrere Trekkingtouren, eine anspruchsvolle Bergwanderung oder ein zweites Gorilla Trekking vorgesehen sind. Die Aufenthaltsdauer sollte deshalb nach Fitness, Budget und gewünschtem Reiseprogramm gewählt werden.

Beste Reisezeit für den Volcanoes Nationalpark

Der Volcanoes Nationalpark kann grundsätzlich das ganze Jahr über besucht werden. Aufgrund der Höhenlage und des feuchten Bergklimas sind Niederschläge in jedem Monat möglich. Die beste Reisezeit hängt daher weniger von vollständig trockenem Wetter als von den gewünschten Aktivitäten und der persönlichen Toleranz gegenüber Regen und schlammigen Wegen ab.

Januar bis Februar

Vorteile

Häufig etwas trockenere Bedingungen, gute Voraussetzungen für Gorilla Trekking und Vulkanwanderungen sowie teilweise klarere Sicht auf die Gipfel.

Zu beachten

Regen bleibt auch in diesen Monaten möglich. Beliebte Permits und hochwertige Unterkünfte sollten früh reserviert werden.

März bis Mai

Vorteile

Üppige Vegetation, intensive Grüntöne, atmosphärischer Nebelwald und häufig ein geringeres Besucheraufkommen.

Zu beachten

Dies ist üblicherweise die regenreichere Zeit. Wege können sehr schlammig und Wanderungen körperlich anspruchsvoller sein.

Juni bis September

Vorteile

Häufig die trockensten Bedingungen des Jahres, bessere Voraussetzungen für längere Wanderungen und meist angenehmere Wegverhältnisse.

Zu beachten

Dies ist eine besonders beliebte Reisezeit. Gorilla Permits und Unterkünfte können weit im Voraus ausgebucht sein.

Oktober bis Dezember

Vorteile

Frische Vegetation, gute Bedingungen für Naturfotografie und teilweise weniger Besucher als während der klassischen Hauptreisezeit.

Zu beachten

Besonders im Oktober und November treten häufiger Regenfälle auf. Wege können rutschig und Sichtverhältnisse wechselhaft sein.

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Unterkünfte am Volcanoes Nationalpark

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Das Five Volcanoes Boutique Hotel ist in Musanze in Ruanda gelegen und bietet einen wunderbaren Blick auf die Vulkane des Volcanoes National Park.

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Häufig gestellte Fragen zum Volcanoes Nationalpark

Der Volcanoes Nationalpark ist vor allem für das Gorilla Trekking bekannt, doch bei der Reiseplanung entstehen häufig weitere Fragen: Wie läuft die Wanderung ab? Wie anstrengend ist das Trekking? Wann ist die beste Reisezeit und wie viele Nächte sollte man einplanen? Hier finden Sie die wichtigsten Antworten für Ihren Besuch im Norden Ruandas.

Wo liegt der Volcanoes Nationalpark in Ruanda?

accordiyan

Der Volcanoes Nationalpark liegt im Nordwesten Ruandas an der Grenze zu Uganda und der Demokratischen Republik Kongo. Er ist von Kigali aus in wenigen Stunden erreichbar.

Wofür ist der Volcanoes Nationalpark besonders bekannt?

accordiyan

Der Park ist weltweit bekannt für das Gorilla Tracking und den Schutz der bedrohten Berggorillas. Die Kombination aus Vulkanlandschaft, Nebelwald und Primatenbeobachtung macht ihn einzigartig.

Wie verläuft ein Gorilla Tracking im Volcanoes Nationalpark?

accordiyan

Das Gorilla Tracking erfolgt in kleinen Gruppen unter Leitung erfahrener Ranger. Am Morgen erhalten Sie eine Einweisung und werden anschließend einer bestimmten Gorilla-Familie zugeteilt. Die Auswahl der Gruppe erfolgt dabei unter Berücksichtigung der körperlichen Konstitution und Fitness der Reisenden, sodass Länge und Schwierigkeit der Wanderung möglichst gut angepasst sind.

Die Dauer des Trackings variiert je nach Aufenthaltsort der Gorillas und kann von einer kürzeren Wanderung bis zu mehreren Stunden reichen. Nach dem Auffinden der Gorilla-Familie ist die Beobachtungszeit auf etwa eine Stunde begrenzt, um die Tiere zu schützen und Störungen zu minimieren.

Welche weiteren Aktivitäten sind im Volcanoes Nationalpark möglich?

accordiyan

Neben Gorilla Tracking werden ein- oder mehrtägige Wanderungen zu Vulkanen, das Tracking von Goldmeerkatzen sowie Besuche der Dian-Fossey-Gedenkstätte angeboten. Auch kulturelle Begegnungen im Parkumfeld sind möglich.

Wann ist die beste Reisezeit für den Volcanoes Nationalpark?

accordiyan

Der Volcanoes Nationalpark kann grundsätzlich ganzjährig besucht werden. Als besonders geeignet gelten die trockeneren Monate von Juni bis September sowie von Dezember bis Februar, da die Wege in dieser Zeit besser begehbar sind und das Gorilla Trekking meist angenehmer verläuft.

Die Regenzeiten liegen vor allem im März bis Mai sowie im Oktober und November. In diesen Monaten ist mit mehr Niederschlägen, rutschigen Pfaden und häufigem Nebel zu rechnen. Aufgrund der Höhenlage des Parks bleibt es ganzjährig vergleichsweise kühl, und auch in den trockeneren Monaten kann es zu kurzen Regenschauern kommen.

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