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Panorama der Salt Lick Safari Lodge im Taita Hills Wildschutzgebiet in Kenia

Taita Hills Wildreservat

Warum das Taita Hills Wildreservat zu den besonderen Safari-Gebieten Kenias gehört

Das Taita Hills Wildreservat ist ein privat verwaltetes Schutzgebiet am südlichen Rand des Tsavo West Nationalparks im Südosten Kenias. Auf einer Fläche von rund 110 Quadratkilometern verbindet es offene Savannen, Akazien- und Commiphora-Buschland, saisonale Flussläufe, bewaldete Bereiche und markante Hügelzüge. Die abwechslungsreiche Landschaft unterscheidet sich deutlich von den weiten Ebenen vieler klassischer Safari-Parks.

Das Reservat ist Teil des großen Tsavo-Ökosystems und bildet einen wichtigen Lebensraum und Wanderkorridor für Wildtiere. Elefanten, Büffel, Giraffen, Zebras, Löwen, Leoparden, Geparden und verschiedene Antilopenarten bewegen sich zwischen den miteinander verbundenen Schutzgebieten der Region. Dadurch können Tierbeobachtungen abhängig von Jahreszeit, Niederschlägen und Wasserverfügbarkeit variieren.

Eine Besonderheit ist die Kombination aus klassischer Pirschfahrt und privater Reservatsatmosphäre. Neben Tierbeobachtungen im Safari-Fahrzeug können je nach gebuchtem Programm geführte Naturwanderungen, Vogelbeobachtungen und weitere Aktivitäten angeboten werden. Besonders bekannt ist die auf Stelzen errichtete Salt Lick Safari Lodge, an deren Wasserloch Wildtiere häufig aus unmittelbarer Nähe beobachtet werden können.

Durch seine Lage zwischen Nairobi, den Tsavo-Nationalparks und der kenianischen Küste lässt sich das Taita Hills Wildreservat hervorragend in unterschiedliche Kenia Safaris integrieren.

Taita Hills Wildreservat auf einen Blick

  • Land: Kenia
  • Region: Taita-Taveta County
  • Fläche: rund 110 km²
  • Lage: am südlichen Rand des Tsavo West
  • Schutzstatus: privat verwaltetes Wildreservat
  • Landschaft: Savannen, Buschland, Flusswälder und Hügel
  • Tierwelt: Elefanten, Löwen, Büffel, Giraffen und Antilopen
  • Vogelwelt: mehr als 300 dokumentierte Arten
  • Aktivitäten: Pirschfahrten, Naturwanderungen und Birding
  • Empfohlener Aufenthalt: 1 bis 2 Nächte
Kenia Experte Johannes Koslowski von Accept Reisen

Taita Hills verbindet intensive Tierbeobachtungen mit der Atmosphäre eines privaten Schutzgebietes.

„Das Taita Hills Wildreservat ist für mich eine besonders schöne Ergänzung zu den großen Tsavo-Nationalparks. Die Landschaft ist abwechslungsreich, die Wege sind überschaubar und an den Wasserstellen ergeben sich häufig intensive Tierbeobachtungen. Besonders beeindruckend ist es, Elefanten direkt von der Salt Lick Safari Lodge aus zu erleben.“


Experte für Kenia Safaris

Alles Wissenswerte zum Taita Hills Wildreservat

Das Taita Hills Wildreservat, international meist als Taita Hills Wildlife Sanctuary bezeichnet, gehört zu den bekanntesten privaten Schutzgebieten im Tsavo-Ökosystem. Es liegt in einer ökologisch bedeutenden Übergangszone zwischen dem Tsavo West Nationalpark, weiteren privaten und gemeinschaftlich verwalteten Schutzgebieten sowie den namensgebenden Taita Hills.

Obwohl das Reservat eigenständig verwaltet wird, darf es nicht als isolierte Naturlandschaft betrachtet werden. Elefanten, Büffel, Raubkatzen und zahlreiche Pflanzenfresser orientieren sich nicht an administrativen Grenzen. Sie folgen Wasserstellen, saisonal verfügbaren Weideflächen und traditionellen Wanderrouten durch das größere Tsavo-Ökosystem.

Diese Lage macht Taita Hills zu einem interessanten Reiseziel für Gäste, die eine klassische Safari mit einer etwas privateren Atmosphäre verbinden möchten. Aufgrund der überschaubaren Fläche lassen sich unterschiedliche Landschaftsbereiche während mehrerer Pirschfahrten gut erkunden.

Lage und Anreise zum Taita Hills Wildreservat

Das Taita Hills Wildreservat liegt im Taita-Taveta County im Südosten Kenias. Es befindet sich südwestlich von Voi und unmittelbar am größeren Tsavo-Ökosystem. Die Lage nahe der wichtigen Verbindung zwischen Nairobi und Mombasa macht das Schutzgebiet sowohl auf einer Rundreise als auch in Kombination mit einem Badeurlaub gut erreichbar.

Von Mombasa und den nördlich gelegenen Küstenregionen dauert die Fahrt je nach Ausgangspunkt, Verkehr und Straßenverhältnissen meist mehrere Stunden. Auch von Diani Beach kann das Reservat im Rahmen einer mehrtägigen Safari erreicht werden. Von Nairobi wird Taita Hills gewöhnlich mit weiteren Stationen im Süden oder Südosten Kenias verbunden.

Eine besonders stimmige Reiseroute führt vom Amboseli Nationalpark über den Tsavo West Nationalpark und das Taita Hills Wildreservat bis an die kenianische Küste. Alternativ lässt sich Taita Hills mit Tsavo East kombinieren.

Privates Schutzgebiet im Tsavo-Ökosystem

Das Taita Hills Wildreservat umfasst rund 28.000 Acres beziehungsweise etwa 110 bis 113 Quadratkilometer. Es wurde zu Beginn der 1970er-Jahre als Schutz- und Safari-Gebiet entwickelt und ist heute ein wichtiger Bestandteil des regionalen Naturschutzes.

Im Gegensatz zu einem staatlich verwalteten Nationalpark handelt es sich um ein privates Reservat. Dadurch können sich Besuchsabläufe, Aktivitäten, Gebühren und Zugangsbedingungen von den Regelungen der Kenya Wildlife Service Nationalparks unterscheiden. Welche besonderen Aktivitäten während eines Aufenthalts möglich sind, hängt vom gebuchten Programm, der Unterkunft und den jeweils geltenden Reservatsbestimmungen ab.

Der ökologische Wert des Gebietes reicht weit über seine eigene Fläche hinaus. Taita Hills dient als Ausbreitungsgebiet und Wanderkorridor innerhalb der Landschaft zwischen Tsavo East, Tsavo West und den südlich anschließenden Schutzräumen. Besonders in trockenen Monaten spielen Wasserstellen und bewachsene Flussbereiche eine wichtige Rolle für Wildtiere.

Taita Hills und das LUMO Schutzgebiet

Das Taita Hills Wildreservat grenzt an die LUMO Community Wildlife Conservancy. Beide Gebiete gehören zum selben zusammenhängenden Naturraum und sind wichtige Bestandteile des größeren Tsavo-Ökosystems. Wildtiere können sich zwischen den angrenzenden Landschaften bewegen und nutzen die Areale abhängig von Wasser, Vegetation und Jahreszeit.

Administrativ handelt es sich dennoch um zwei eigenständige Schutzgebiete. Das Taita Hills Wildreservat wird privat verwaltet, während LUMO ein gemeinschaftlich getragenes Schutzgebiet ist. Der Name LUMO setzt sich aus den beteiligten Gebieten Lualenyi, Mramba und Oza zusammen. Die Einnahmen aus dem Tourismus leisten dort einen Beitrag zu Naturschutz, Arbeitsplätzen und gemeinschaftlichen Projekten.

Bei entsprechend geplanter Route und den erforderlichen Zugangsberechtigungen können Pirschfahrten sowohl durch Taita Hills als auch durch das LUMO Schutzgebiet führen. Reisende erleben dadurch einen deutlich größeren Naturraum mit unterschiedlichen Landschaften, Wasserstellen und Aussichtspunkten. Da es sich um getrennt verwaltete Areale handelt, müssen die vorgesehenen Fahrten und eventuell anfallende Gebühren bereits bei der Reiseplanung berücksichtigt werden.

Eine ausführliche Beschreibung des LUMO Schutzgebietes finden Sie demnächst auf einer eigenen Seite. Dort gehen wir näher auf die gemeinschaftliche Verwaltung, die Landschaft, mögliche Tierbeobachtungen und die Unterkünfte innerhalb der Conservancy ein.

Landschaft und Naturraum der Taita Hills

Die Landschaft des Reservats ist von Savannen, Grasflächen, Akazien- und Commiphora-Buschland, saisonalen Flussläufen und bewaldeten Zonen geprägt. Hügel und erhöhte Geländepunkte eröffnen weite Ausblicke auf die umliegenden Ebenen und die Berglandschaften im Grenzgebiet zwischen Kenia und Tansania.

Ein saisonaler Fluss durchzieht Teile des Reservats und gliedert die Landschaft in Täler und tiefer gelegene Ebenen. Während der Regenzeiten können sich trockene Flächen rasch in eine grüne Savannenlandschaft verwandeln. In längeren Trockenperioden konzentrieren sich Tiere stärker an den noch verfügbaren Wasserstellen.

Die unterschiedlichen Lebensräume schaffen auf vergleichsweise kleiner Fläche abwechslungsreiche Bedingungen für Tier- und Vogelbeobachtungen. Offene Bereiche erleichtern die Sicht auf Giraffen, Zebras und Antilopen, während dichter bewachsene Zonen Rückzugsräume für Leoparden und kleinere Tierarten bieten.

Tierwelt im Taita Hills Wildreservat

Im Taita Hills Wildreservat wurden mehr als 50 Säugetierarten dokumentiert. Zu den regelmäßig beobachteten Tieren gehören Afrikanische Elefanten, Büffel, Massai-Giraffen, Zebras, Impalas, Wasserböcke, Kuhantilopen, Elenantilopen, Gnus, Dikdiks und Kleine Kudus.

Auch verschiedene Raubtiere leben in der Region. Löwen werden abhängig von ihrem aktuellen Streifgebiet immer wieder im Reservat beobachtet. Leoparden kommen ebenfalls vor, bleiben aufgrund ihrer heimlichen Lebensweise und der teilweise dichten Vegetation jedoch häufig verborgen. Mit etwas Glück können außerdem Geparden, Tüpfelhyänen, Schakale und kleinere Raubtiere gesichtet werden.

Die Anzahl und Verteilung der Tiere verändern sich im Jahresverlauf. Während trockener Phasen halten sich viele Tiere in der Nähe von Wasserstellen auf. Nach ergiebigen Regenfällen verteilen sie sich stärker im gesamten Naturraum und können auch in benachbarte Schutzgebiete wie LUMO oder den Tsavo West Nationalpark ziehen.

Elefanten in Taita Hills

Elefanten gehören zu den auffälligsten Bewohnern des Taita Hills Wildreservats. Sie ziehen einzeln, in kleinen Gruppen oder in größeren Familienverbänden durch die Savannen und bewaldeten Bereiche. Besonders an den Wasserstellen ergeben sich häufig lange und intensive Beobachtungen.

Wie viele Elefanten sich zu einem bestimmten Zeitpunkt im Reservat befinden, hängt stark von der Jahreszeit ab. Die Tiere nutzen ein wesentlich größeres Gebiet als das eigentliche Schutzgebiet und bewegen sich zwischen Taita Hills, LUMO und den Tsavo-Nationalparks.

Während trockener Monate können sich größere Herden an den künstlich angelegten Wasserstellen versammeln. Nach Regenfällen steht den Tieren in der weiteren Umgebung mehr Wasser und frische Vegetation zur Verfügung, sodass sie sich stärker verteilen.

Vogelwelt im Taita Hills Wildreservat

Die Kombination aus Grasland, trockenem Busch, Akazienbeständen, Flussvegetation und Wasserstellen bietet Lebensraum für eine vielfältige Vogelwelt. Im Schutzgebiet und seiner Umgebung wurden mehr als 300 Vogelarten erfasst.

Zu den möglichen Beobachtungen gehören Adler, Geier, Bienenfresser, Eisvögel, Racken, Webervögel, Stare, Hornvögel und verschiedene Wasservögel. Während der europäischen Wintermonate kommen zusätzlich paläarktische Zugvögel in die Region.

Die nahe gelegenen höher gelegenen Wälder der Taita Hills sind zudem für mehrere seltene und endemische Vogelarten bekannt. Diese Bergwaldarten leben jedoch nicht automatisch in den tiefer gelegenen Savannen des Wildreservats. Für eine gezielte Beobachtung müssen entsprechende Ausflüge in die Taita Hills separat geplant werden.

Pirschfahrten im Taita Hills Wildreservat

Die klassische Aktivität ist eine Pirschfahrt im offenen oder geschlossenen Safari-Fahrzeug. Besonders am frühen Morgen und am späten Nachmittag sind die Temperaturen angenehmer und viele Tiere aktiver. Die hügelige Landschaft bietet immer wieder erhöhte Aussichtspunkte und weite Sichtachsen.

Im Gegensatz zu sehr großen Nationalparks lassen sich viele Bereiche des Reservats innerhalb eines Aufenthalts mehrfach besuchen. Dadurch können Guides auf aktuelle Sichtungen reagieren und unterschiedliche Wasserstellen, Grasflächen und bewachsene Zonen anfahren.

Bei einer auf Taita Hills und LUMO abgestimmten Route kann die Pirschfahrt auch in das angrenzende gemeinschaftliche Schutzgebiet führen. Die Möglichkeit hängt von der konkreten Reiseplanung, den gebuchten Leistungen und den aktuellen Zugangsregelungen beider Areale ab.

Nachtpirschfahrten im privaten Reservat

Private Schutzgebiete können je nach ihren eigenen Bestimmungen Aktivitäten ermöglichen, die in staatlichen Nationalparks nur eingeschränkt oder nicht angeboten werden. Dazu können auch geführte Nachtpirschfahrten gehören. Ob eine solche Fahrt während Ihres Aufenthalts verfügbar ist, sollte vor der Reise verbindlich geprüft und reserviert werden.

Bei einer Nachtpirschfahrt verändert sich das Safari-Erlebnis grundlegend. Mit einem Suchscheinwerfer halten erfahrene Guides nach nachtaktiven Tieren Ausschau. Dazu können Ginsterkatzen, Schleichkatzen, Stachelschweine, Hasen, Eulen, Hyänen und mit viel Glück auch Raubkatzen gehören.

Die Sichtung bestimmter Tiere lässt sich nicht garantieren. Der Reiz liegt vor allem darin, die Geräusche und Atmosphäre der Savanne nach Einbruch der Dunkelheit zu erleben und Verhaltensweisen kennenzulernen, die während einer gewöhnlichen Tagespirschfahrt verborgen bleiben.

Geführte Naturwanderungen und Fußsafaris

Im Taita Hills Wildreservat werden geführte Naturwanderungen mit erfahrenen Rangern angeboten. Dabei steht nicht die Suche nach möglichst vielen Großtieren im Mittelpunkt, sondern ein genauer Blick auf die Zusammenhänge des Ökosystems.

Ranger erklären Tierspuren, Fraßzeichen, Pflanzen, Insekten und kleinere Tiere. Auch Vogelstimmen, unterschiedliche Bodenarten und die Nutzung bestimmter Pflanzen können während einer Wanderung thematisiert werden. Dadurch entsteht ein intensiveres Verständnis für die Landschaft, das aus dem Safari-Fahrzeug nur eingeschränkt möglich ist.

Die Dauer, Strecke und Durchführung richten sich nach Wetter, Tierbewegungen, Sicherheitslage und den Regeln des Reservats. Festes Schuhwerk und unauffällige Kleidung sind empfehlenswert. Den Anweisungen des Rangers muss jederzeit gefolgt werden.

Salt Lick Safari Lodge und das Wasserloch

Die Salt Lick Safari Lodge ist das bekannteste Wahrzeichen des Taita Hills Wildreservats. Ihre Zimmer und Verbindungswege stehen auf hohen Stelzen über der Landschaft. Dadurch entsteht eine außergewöhnliche Architektur, die eng mit der Tierbeobachtung verbunden ist.

Direkt vor der Lodge befindet sich ein häufig besuchtes Wasserloch. Besonders während trockener Monate kommen Elefanten, Büffel, Antilopen und weitere Wildtiere regelmäßig zum Trinken. Gäste können das Geschehen von den erhöhten Gebäuden, Aussichtspunkten und einem tiefer gelegenen Beobachtungsbereich verfolgen.

Da sich die Tiere teilweise unmittelbar vor der Lodge aufhalten, entstehen außergewöhnliche Perspektiven für Fotografie und Tierbeobachtung. Dennoch handelt es sich um freilebende Wildtiere. Zeitpunkt, Dauer und Zusammensetzung der Besuche am Wasserloch können nicht vorhergesagt werden.

Taita Hills Safari Resort & Spa

Das Taita Hills Safari Resort & Spa liegt ebenfalls innerhalb beziehungsweise am Zugang zum Schutzgebiet und dient häufig als Ausgangspunkt für Pirschfahrten. Die Anlage verfügt über Gärten, einen Pool und ein eigenes Wasserloch, das je nach Jahreszeit von Wildtieren besucht wird.

Gäste der Salt Lick Safari Lodge passieren in der Regel zunächst das Taita Hills Safari Resort. Abhängig vom Reiseprogramm können beide Unterkünfte unterschiedlich in den Aufenthalt eingebunden werden.

Welche Lodge besser geeignet ist, hängt von den persönlichen Vorstellungen ab. Die Salt Lick Safari Lodge steht vor allem für ihre außergewöhnliche Stelzenarchitektur und das intensive Wasserlocherlebnis. Das Taita Hills Safari Resort bietet den Charakter einer weitläufigeren Safari-Unterkunft mit Garten- und Poolbereich.

Weitere Aktivitäten im Taita Hills Wildreservat

Neben Pirschfahrten, Naturwanderungen und Vogelbeobachtungen bietet das Reservat Einblicke in Naturschutz- und Wiederaufforstungsprojekte. Durch längere Trockenperioden, Klimaschwankungen und den Einfluss großer Pflanzenfresser sind einzelne Vegetationsbereiche stark beansprucht.

In geschützten Flächen werden einheimische Bäume gepflanzt und natürliche Regenerationsprozesse unterstützt. Je nach aktuellem Programm können Gäste an einer begleiteten Baumpflanzung teilnehmen und mehr über die Wiederherstellung geschädigter Lebensräume erfahren.

Im Taita Hills Safari Resort befindet sich außerdem ein kleines Wildlife Education Center. Ausstellungen zu Tierwelt, Naturschutz und den Herausforderungen durch Wilderei vermitteln zusätzliche Informationen über das Reservat und das Tsavo-Ökosystem.

Taita Hills oder Tsavo West?

Das Taita Hills Wildreservat und der Tsavo West Nationalpark liegen im selben größeren Ökosystem, bieten jedoch unterschiedliche Safari-Erlebnisse. Taita Hills ist deutlich kleiner, privat verwaltet und lässt sich während eines Aufenthalts vergleichsweise intensiv erkunden. Wasserstellen und Lodges spielen eine wichtige Rolle für die Tierbeobachtung.

Der Tsavo West Nationalpark umfasst dagegen eine wesentlich größere Fläche. Seine Landschaft wird von Lavafeldern, vulkanischen Hügeln, dichtem Buschland, den Chyulu Hills und bekannten Orten wie den Mzima Springs geprägt. Aufgrund der Größe und dichteren Vegetation können Tierbeobachtungen dort mehr Zeit erfordern.

Eine Entscheidung zwischen beiden Gebieten ist nicht notwendig. Taita Hills und Tsavo West lassen sich sehr gut miteinander verbinden. Dadurch erleben Reisende sowohl die Weite und landschaftliche Vielfalt eines großen Nationalparks als auch die besondere Atmosphäre eines privaten Schutzgebietes.

Taita Hills oder Tsavo East?

Tsavo East ist vor allem für offene Ebenen, rote Erde, den Galana River und die häufig rötlich gefärbten Elefanten bekannt. Die Landschaft wirkt vielerorts weiter und trockener als im hügeligen Taita Hills Wildreservat.

Taita Hills bietet auf kleinerer Fläche eine stärkere landschaftliche Gliederung und besondere Lodge-Erlebnisse an den Wasserstellen. Tsavo East vermittelt dagegen ein ausgeprägtes Gefühl von Weite und Wildnis.

Auch diese Gebiete können Teil derselben Rundreise sein. Eine Route aus Tsavo East, Taita Hills und Tsavo West zeigt unterschiedliche Facetten des Tsavo-Ökosystems und lässt sich anschließend gut bis nach Mombasa oder Diani Beach fortsetzen.

Warum lohnt sich ein privates Wildreservat?

Ein privates Wildreservat kann eine Safari sinnvoll ergänzen, weil die Abläufe und Aktivitäten nicht vollständig mit denen eines staatlichen Nationalparks übereinstimmen. Abhängig vom Gebiet können geführte Wanderungen, besondere Fahrzeiten oder zusätzliche Naturerlebnisse angeboten werden.

Durch die kleinere Fläche entsteht häufig ein persönlicheres Safari-Erlebnis. Guides können Wasserstellen und bekannte Tiergebiete gezielt anfahren und die Route an aktuelle Sichtungen anpassen. Gleichzeitig sollte ein privates Reservat nicht automatisch mit einem zoologischen Garten oder einem abgeschlossenen Gebiet verwechselt werden. Die Tiere leben frei und ihre Bewegungen bleiben unvorhersehbar.

Die Kombination aus privatem Reservat und großem Nationalpark ist deshalb besonders reizvoll. Sie verbindet intensive Beobachtungsmöglichkeiten mit der Weite und landschaftlichen Vielfalt der staatlichen Schutzgebiete.

Kann man das Taita Hills Wildreservat als Selbstfahrer besuchen?

Eine Anreise mit einem geeigneten Mietwagen ist grundsätzlich möglich. Reisende müssen jedoch die aktuellen Einfahrtsbedingungen, Gebühren und Öffnungszeiten des privaten Schutzgebietes berücksichtigen. Nach stärkeren Regenfällen können unbefestigte Wege schwieriger befahrbar sein.

Für Fahrten in angrenzende Gebiete wie die LUMO Community Wildlife Conservancy gelten separate Regelungen. Eine Einfahrt sollte daher nicht ohne vorherige Abstimmung eingeplant werden. Unterkunft, Reservatszugang und gewünschte Aktivitäten müssen bei einer Selbstfahrerreise sorgfältig aufeinander abgestimmt sein.

Bei unseren geführten Reisen übernimmt ein erfahrener Safari-Guide die Routenplanung. Er kennt die Fahrwege, Wasserstellen und typischen Aufenthaltsgebiete der Tiere und kann die Pirschfahrten an aktuelle Bedingungen anpassen.

Was kostet der Besuch des Taita Hills Wildreservats?

Für den Besuch des privaten Reservats werden Eintritts- und Fahrzeuggebühren erhoben. Die Kosten liegen zwischen 20 – 40 USD pro Person pro Tag, können sich nach Alter, Aufenthaltsstatus, Fahrzeuggröße, Aufenthaltsdauer und gebuchten Aktivitäten unterscheiden. 

Geführte Naturwanderungen, Nachtpirschfahrten und weitere Zusatzaktivitäten sind nicht automatisch in jedem Übernachtungspreis enthalten. Leistungen und aktuelle Konditionen sollten deshalb vor der Buchung geprüft werden.

Bei unseren Kenia Privatreisen und Kenia Gruppenreisen berücksichtigen wir die für die geplante Route erforderlichen Schutzgebietsgebühren. Bei unseren Kenia Selbstfahrer Reisen stimmen wir Fahrzeug, Unterkunft, Zufahrt und Reservatsbesuche sorgfältig aufeinander ab.

Wie viele Tage sollte man für Taita Hills einplanen?

Bereits eine Übernachtung vermittelt einen guten ersten Eindruck des Taita Hills Wildreservats. Je nach Ankunftszeit sind eine Pirschfahrt am Nachmittag sowie eine weitere Safari am nächsten Morgen möglich. Damit eignet sich das Reservat auch hervorragend als Zwischenstation auf dem Weg zwischen den Tsavo-Nationalparks und der kenianischen Küste.

Zwei bis drei Nächte empfehlen sich, wenn Sie das Reservat intensiver erleben möchten. So bleibt ausreichend Zeit für mehrere Pirschfahrten zu unterschiedlichen Tageszeiten sowie – je nach gebuchtem Programm – für Naturwanderungen, eine Nachtpirschfahrt oder Ausflüge in das angrenzende LUMO Schutzgebiet.

Ein längerer Aufenthalt erhöht zudem die Chancen, verschiedene Tierarten in unterschiedlichen Landschaftsbereichen zu beobachten. Da sich Wildtiere frei zwischen Taita Hills, LUMO und den Tsavo-Nationalparks bewegen, bietet jede Pirschfahrt neue Eindrücke.

Beste Reisezeit für das Taita Hills Wildreservat

Das Taita Hills Wildreservat kann grundsätzlich das ganze Jahr über besucht werden. Die besten Bedingungen hängen davon ab, ob möglichst konzentrierte Tierbeobachtungen, grüne Landschaften, Vogelbeobachtungen oder ein geringeres Besucheraufkommen im Mittelpunkt stehen.

Während trockener Monate versammeln sich Tiere häufiger an den verbleibenden Wasserstellen. In und nach den Regenzeiten ist die Landschaft grüner und die Vogelwelt besonders abwechslungsreich. Gleichzeitig können einzelne unbefestigte Wege nach starken Niederschlägen schwieriger befahrbar sein.

Januar bis März

Vorteile

Warme Temperaturen, häufig gute Tierbeobachtungen und zu Beginn des Zeitraums meist überwiegend trockene Bedingungen. Tiere besuchen regelmäßig die Wasserstellen.

Zu beachten

Im März nimmt die Wahrscheinlichkeit stärkerer Niederschläge gewöhnlich zu. Beginn und Intensität der Regenzeit können jährlich variieren.

April bis Mai

Vorteile

Grüne Landschaften, intensive Farben, gute Bedingungen für Vogelbeobachtungen und häufig weniger Besucher als in der trockenen Hauptreisezeit.

Zu beachten

Stärkere Regenfälle können Fahrwege und Zufahrten beeinträchtigen. Wildtiere verteilen sich durch das größere Wasser- und Nahrungsangebot weiträumiger.

Juni bis Oktober

Vorteile

Überwiegend trockene Bedingungen und sehr gute Chancen auf Tierbeobachtungen an Wasserstellen. Die Vegetation wird zunehmend lichter.

Zu beachten

Dies ist eine beliebte Safari-Zeit. Unterkünfte sollten früh gebucht werden. Gegen Ende der Trockenzeit können Landschaft und Fahrwege staubig sein.

November bis Dezember

Vorteile

Frische Vegetation, abwechslungsreiche Lichtstimmungen und gute Vogelbeobachtungen. Nach Regenschauern wirkt die Landschaft besonders lebendig.

Zu beachten

Das Wetter kann wechselhaft sein. Nach kräftigen Niederschlägen können einzelne Strecken vorübergehend schwieriger befahrbar sein.

Wie lässt sich das Taita Hills Wildreservat am besten in Ihre Kenia Safari integrieren?

Das Taita Hills Wildreservat lässt sich ideal mit Tsavo West, Tsavo East, Amboseli und der kenianischen Küste kombinieren. Auf Wunsch berücksichtigen wir auch eine abgestimmte Pirschfahrt durch das angrenzende LUMO Schutzgebiet und wählen gemeinsam mit Ihnen die passende Unterkunft und Aufenthaltsdauer aus.

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Unterkünfte im Taita Hills Schutzgebiet

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Häufige Fragen zum Taita Hills Schutzgebiet

Das Taita Hills Wildreservat ist ein privates Safari-Gebiet im größeren Tsavo-Ökosystem und eignet sich sowohl für einen kurzen Zwischenstopp als auch für einen mehrtägigen Aufenthalt. Vor der Reise stellen sich häufig Fragen zur Tierwelt, zu den möglichen Aktivitäten, zur Salt Lick Safari Lodge und zur Kombination mit dem benachbarten LUMO Schutzgebiet. Hier finden Sie die wichtigsten Antworten für die Planung Ihres Aufenthalts.

Wo liegt das Taita Hills Wildreservat?

accordiyan

Das Taita Hills Wildreservat liegt im Südosten Kenias im Taita-Taveta County, nahe dem Tsavo West Nationalpark. Durch seine Lage zwischen den Tsavo-Nationalparks und der kenianischen Küste lässt es sich gut in eine Rundreise integrieren.

Ist Taita Hills ein Nationalpark?

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Nein. Taita Hills ist ein privat verwaltetes Wildreservat und kein staatlicher Nationalpark. Dadurch können dort teilweise Aktivitäten angeboten werden, die in Nationalparks stärker eingeschränkt sind, etwa geführte Naturwanderungen oder Nachtpirschfahrten.

Welche Tiere leben im Taita Hills Wildreservat?

accordiyan

Im Reservat leben unter anderem Elefanten, Büffel, Giraffen, Zebras, Impalas, Wasserböcke, Kudus und verschiedene Raubtiere. Löwen, Leoparden, Geparden, Hyänen und Schakale kommen ebenfalls vor, lassen sich aber nicht bei jeder Pirschfahrt beobachten.

Was ist das Besondere an der Salt Lick Safari Lodge?

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Die Salt Lick Safari Lodge ist auf Stelzen errichtet und liegt direkt an einem häufig besuchten Wasserloch. Gäste können Elefanten, Büffel und andere Wildtiere teilweise aus kurzer Entfernung von den erhöhten Gebäuden und Beobachtungsbereichen aus verfolgen.

Sind Nachtpirschfahrten in Taita Hills möglich?

accordiyan

Je nach gebuchtem Programm und aktuellen Reservatsbestimmungen können Nachtpirschfahrten angeboten werden. Dabei suchen Guides mit einem Scheinwerfer nach nachtaktiven Tieren wie Hyänen, Schleichkatzen, Stachelschweinen, Eulen und mit etwas Glück auch Raubkatzen.

Kann man in Taita Hills eine Fußsafari machen?

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Geführte Naturwanderungen und Fußsafaris sind grundsätzlich möglich, sofern sie von der Unterkunft oder dem Reservat angeboten werden. Begleitet von einem Ranger erfahren Gäste mehr über Tierspuren, Pflanzen, Vögel und die kleineren Details des Ökosystems.

Gehören Taita Hills und LUMO zusammen?

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Taita Hills und die LUMO Community Wildlife Conservancy bilden einen zusammenhängenden Naturraum innerhalb des Tsavo-Ökosystems, werden jedoch unabhängig voneinander verwaltet. Wildtiere bewegen sich frei zwischen beiden Schutzgebieten, sodass bei Pirschfahrten dieselben Tierpopulationen genutzt werden können.

Für Besucher sind beide Gebiete problemlos kombinierbar. Welche Schutzgebietsgebühren anfallen, richtet sich in der Regel nach der gebuchten Unterkunft und dem Schutzgebiet, in dem diese liegt. Viele Safari-Lodges bieten Pirschfahrten sowohl im Taita Hills Wildreservat als auch in der LUMO Community Wildlife Conservancy an, sodass Gäste die landschaftliche Vielfalt beider Areale während ihres Aufenthalts erleben können.

Wie viele Nächte sollte man für Taita Hills einplanen?

accordiyan

Eine Übernachtung reicht für einen ersten Eindruck aus. Je nach Ankunftszeit sind eine Pirschfahrt am Nachmittag und eine weitere am nächsten Morgen möglich. Für mehrere Pirschfahrten, eine Naturwanderung, eine Nachtpirschfahrt oder einen zusätzlichen Besuch im LUMO Schutzgebiet empfehlen sich zwei bis drei Nächte.

Wann ist die beste Reisezeit für Taita Hills?

accordiyan

Das Reservat kann ganzjährig besucht werden. Von Juni bis Oktober sowie häufig von Januar bis Februar sind die Bedingungen überwiegend trocken und Tiere sammeln sich stärker an Wasserstellen. Während der Regenzeiten ist die Landschaft grüner und die Vogelwelt besonders vielfältig, einzelne Wege können jedoch schwieriger befahrbar sein.

Kann man Taita Hills mit Tsavo West kombinieren?

accordiyan

Ja. Taita Hills lässt sich sehr gut mit dem Tsavo West Nationalpark verbinden. Reisende erleben dadurch sowohl die Weite und vulkanisch geprägte Landschaft eines großen Nationalparks als auch die persönlichere Atmosphäre eines privaten Wildreservats.

Lässt sich Taita Hills mit einem Badeurlaub kombinieren?

accordiyan

Ja. Durch die Lage im Südosten Kenias eignet sich das Reservat hervorragend als letzte oder erste Safari-Station in Verbindung mit Mombasa, Diani Beach oder anderen Küstenregionen.

Ist Taita Hills für Familien geeignet?

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Ja. Das Taita Hills Wildreservat eignet sich gut für Familien. Die überschaubare Größe des Schutzgebietes, kurze Fahrstrecken und die guten Tierbeobachtungsmöglichkeiten an den Wasserstellen machen das Reservat auch für Kinder zu einem schönen Safari-Ziel.

Wichtig zu wissen: In der Salt Lick Safari Lodge sind Übernachtungen erst für Kinder ab 6 Jahren möglich. Familien mit jüngeren Kindern übernachten stattdessen in der Regel im Taita Hills Safari Resort & Spa, von wo aus ebenfalls Pirschfahrten in das Wildreservat starten und Besuche der Salt Lick Safari Lodge möglich sind.

Bei geführten Naturwanderungen und Nachtpirschfahrten können je nach Anbieter und Alter der Kinder zusätzliche Teilnahmebeschränkungen gelten.

Kann man das Taita Hills Wildreservat als Selbstfahrer besuchen?

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Ja. Das Taita Hills Wildreservat eignet sich sehr gut für eine Kenia Safari als Selbstfahrer. Das Wegenetz ist übersichtlich und die Orientierung fällt durch markante Landschaftspunkte vergleichsweise leicht. Zu den wichtigsten Orientierungshilfen gehören die Taita Hills, der Kilimanjaro, die Pare-Berge auf tansanischer Seite sowie markante Geländepunkte innerhalb des Schutzgebietes wie die Lion’s Bluff und die Salt Lick Safari Lodge.

Vor der Anreise sollten dennoch die aktuellen Zufahrtsregelungen, Eintrittsgebühren, Öffnungszeiten und Straßenverhältnisse geprüft werden. Wer zusätzlich Pirschfahrten im angrenzenden LUMO Community Wildlife Conservancy plant, sollte beachten, dass dieses Schutzgebiet separat verwaltet wird und eigene Zufahrts- und Gebührenregelungen gelten kann.

So eignet sich Taita Hills sowohl für erfahrene Selbstfahrer als auch als entspannter Einstieg in eine Kenia-Safari, da sich viele Bereiche des Reservats ohne aufwendige Navigation erkunden lassen.

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