Nach dem Abitur – Auszeit im Ausland

Nach dem Abitur – Auszeit im Ausland

Die ersten Abitur-Klausuren stehen vor der Tür und so langsam stellt sich die Frage, was kommt danach. Mit dem Abitur in zwölf Jahren und dem Wegfall der Wehrpflicht möchten viele Jugendliche das gewonnene Jahr nutzen, um ein bisschen Freiheit zu schnuppern – im Ausland. Die einen wollen sich mit der Kiwi-Ernte eine Reise nach Neuseeland finanzieren, die anderen möchten Schildkröten in Costa Rica schützen und wieder andere tauschen für ein Jahr die Familie und erproben sich als Kindermädchen. Doch das Abenteuer “frei sein” erfordert viel Planung. [Im folgenden werden verschiedene Varianten eines längerfristigen Auslandsaufenthalts nach dem Abitur etwas näher beschrieben].

Work & Travel

Jede Woche ein anderer Job: Am einen Tag noch Betten machen im Hostel, wenige Tage später Pfirsiche pflücken auf einer Farm – das ist Work & Travel Neuseeland.

Wie der Name schon verrät, handelt es sich um eine Art des Reisens, bei der man sich durch Gelegenheitsjobs entlang der geplanten Route das Geld für die Weiterreise verdient. Wie, wann und wo man arbeitet, wird von dem Reisenden selbst bestimmt.

Die angebotenen Jobs sind vielfältig, von Farmarbeiter bis Animateur ist alles vertreten. Da Work & Traveller Geld verdienen, wird bei der Einreise ein Working-Holiday-Visum benötigt, das für junge Menschen zwischen 18 und 30 Jahren ausgestellt wird. [Weitere beliebte] Länder für Work-&-Travel-Aufenthalte sind Australien und Kanada.

Freiwilligenarbeit – Volunteering

Reisen und Gutes tun: Junge Menschen engagieren sich für soziale, ökologische oder bildende Projekte weltweit. Es werden dabei beispielsweise Schulen in Dörfern [während einer Afrika Reise] gebaut, die Wale in Kanada geschützt oder Waisenkinder in Brasilien betreut. Volunteering bietet die Möglichkeit, eine fremde Kultur sowie exotische Länder intensiv kennenzulernen. Die Dauer eines Volunteer-Aufenthaltes wird selbst bestimmt und wer Lust hat, reist danach noch durch das Land. Gewohnt wird während der Projektlaufzeit entweder bei Gastfamilien oder in gestellten Zimmern.

Au-pair

Nanny auf Probe: Meist sind es junge Frauen, die sich als Kindermädchen in fernen Ländern versuchen, aber die Jungs ziehen nach. Neben Kost und Logis erhalten Au-pairs bis zu 400 Euro Taschengeld monatlich von ihrer Gastfamilie. Die Aufenthalte dauern zwischen sechs Monaten und einem Jahr.

Eine gewisse Reife der angehenden Au-pairs wird vorausgesetzt, schließlich übernehmen sie Verantwortung für ein oder mehrere Kinder. Der Führerschein ist Pflicht, es ist ratsam, vorab den internationalen Führerschein zu beantragen und auf die Reise mitzunehmen. Vorausgesetzt werden auch gute Sprachkenntnisse. Erfahrungen im Umgang mit Kleinkindern sind von Vorteil, aber nicht Voraussetzung.
Wer als Au-pair nach Australien oder Neuseeland möchte, benötigt ein Working-Holiday-Visum und muss die Arbeitskonditionen selbst aushandeln.

Quelle: Welt Online (2011): Online im Internet [http://www.welt.de/print/die_welt/reise/article13247825/Nach-dem-Abitur-Auszeit-im-Ausland.html]

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