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Unbekanntes Paradies – Die San Blas Inseln

Die San Blas Inseln, auch bekannt als Guna Yala sind eine Inselgruppe mit 365 Inseln im Karibischen Meer. Die Inselgruppe gehört zu Panama und wird von dem indigenen Volk der Kuna bewohnt. Ein paradiesisches Landschaftsbild bieten die tropischen Palmen und auch die Unterwasserwelt verfügt über Korallen, Krabben, Hummer, Muscheln und Fischen.
Die indigene Bevölkerung, die Kuna  mussten ihre Heimat mühsam für sich gewinnen und 1925 eine Revolution gegen Panama führen. Nach dem Sieg bekamen sie die Verwaltungsrechte, mussten jedoch Panama als Oberhoheit anerkennen. Mittlerweile besitzen sie auch Sitze im panamaischen Parlament.  Auf der Insel streben die Kuna eine Erhaltung der Autonomie und kontrollierten Tourismus an, der der Bevölkerung nutzt. Bis heute leben die ca. 25.000 Kuna wie ihre Vorfahren in kleinen Holzhütten,  die mit Palmblättern bedeckt sind.

Guna Yala: Eine Insel der kulturellen Vielfalt und natürlichen Gleichberechtigung

Guna Yala ist in vieler Hinsicht außergewöhnlich: Es ist ein autonomes indigenes Territorium, und seine Flagge trägt ein schwarzes, linksseitiges Sonnenrad, das die vier Himmelsrichtungen und die Erschaffung der Welt symbolisieren soll. Aber die vielleicht kurioseste Tradition in Guna Yala ist ihre natürliche Gleichberechtigung der Geschlechter – und vollständige Toleranz, wenn nicht gar Zelebration der Genderfluidität. Dieses “dritte Geschlecht” ist ein völlig normales Phänomen auf den Inseln. Wenn ein Junge anfängt, die Tendenz zu haben, “weiblich” zu handeln, akzeptiert die Familie ihn auf natürliche Weise und erlaubt ihm, als solcher aufzuwachsen. Sehr oft lernt Omeggid eine Fähigkeit, die typischerweise mit Frauen assoziiert wird; Zum Beispiel werden die meisten Omeggiden, die auf den Inseln leben, Meister bei der Herstellung der kompliziertesten Molas.

Guna Yala: Ein Land der Gleichberechtigung und Tradition

Obwohl Männer traditionell Fischer, Jäger, Bauern oder Häuptlinge werden, wird die Arbeit von Frauen genauso oder manchmal als wichtiger angesehen. Mit dem Tourismus auf dem Vormarsch beginnen die Kuna, Geld aus anderen Quellen zu verdienen, als aus dem Handel mit Kokosnüssen, Hummern, Fischen und Landwirtschaft. Kuna-Frauen können ein beträchtliches Einkommen erzielen, indem sie aufwendig gestickte Molas und Winis (bunte Armbänder aus Glasperlen) verkaufen.

Vergleichsweise gering bleibt die Bedeutung des Tourismus  trotzdem.  Die Hauptinsel Porvenir  ist mit einem kleinen Flughafen ausgestattet und einem Hostel, von wo man die Insel Wichub-Wala besichtigen kann.  Darüber hinaus gibt es eine kleine touristische Infrastruktur auf den Inseln Sapibenega und Okuptupu. Die Inseln im Süden des Archipels  sind hingegen weitestgehend von Touristen unberührt.

Bei unserer nachhaltigen San Blas Rundreise erleben Sie traumhafte weiße Sandstrände, kristallklares Wasser, urwüchsige Tropenvegetation, Ausflüge mit den Kuna und authentische Panama Abenteuer.

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