10 Gründe für Costa Rica in der Regenzeit

Wann nach Costa Rica reisen?

Bei dem Wort „Regenzeit“ läuten bei den meisten Reisenden die Alarmglocken. Dass dies aber die beeindruckendste Zeit des Jahres bedeuten kann, wissen viele nicht. So sehr ich den Regen in Deutschland hasse, so sehr liebe ich ihn in Costa Rica. Wenn in Costa Rica der Himmel aufreißt und es in einer auf der anderen Sekunde wie aus Kübeln gießt, heißt es für mich Flip Flops an und raus in die wunderbare Abkühlung. Am liebsten tanze ich unter tropischen Schauern oder setze mich auf eine der vielen bewachsenen Balkone oder Terrasse und lausche dem Prasseln des Regens.

Hier sind meine 10 Gründe, warum Sie Costa Rica auf jeden Fall auch mal in die Regenzeit bereisen sollte. Die Regenzeit findet in den meisten Regionen Costa Ricas übrigens von Mai bis November statt – zumindest in der Theorie. Mit ein paar wertvollen Tipps, werden Sie in Costa Rica auch oder gerade in der Regenzeit einen traumhaften Urlaub verbringen.

1) Kein Dauerregen, aber eine willkommene Abkühlung

Regenzeit in Costa Rica bedeutet nicht, dass es durchgehend regnet. Der Vormittag ist meist sonnig und klar und ideal für Ausflüge geeignet. In der Regel gibt es nur am Nachmittag einen tropischen Schauer, der zwischen ¼ und 2 Stunden dauert. Zu dieser Zeit sind viele Ausflüge ohnehin schon beendet und man kann das beeindruckende Naturschauspiel ganz entspannt von seiner Terrasse, aus der Hängematte oder aus einem der vielen, kleinen, gemütlichen Cafés aus beobachten. Stellen Sie sich vor, Sie sitzen bei 30°C zwischen tropischen Pflanzen, die Luft riecht nach Sommerregen und aller Art Blüten und exotischen Früchten und Sie hören nur das Prasseln des Regens. Genießen Sie die willkommene Abkühlung und lauschen Sie den Klängen der Natur.
Übrigens: auch in der Trockenzeit kann es zu tropischen Schauern kommen, Sie sind schließlich im Regenwald unterwegs.

2) Lokal unterschiedliche Regenzeiten

Regenzeit in Costa Rica bedeutet nicht, dass es überall gleichzeitig regnet. Viele bezeichnen die Regenzeit von Mai bis November, dies ist aber nur bedingt korrekt. Am Vulkan Arenal kann es beispielsweise das ganze Jahr über regnen und an der Karibikküste ist der September einer der trockensten und der Dezember einer der nassesten Monate des Jahres.

3) Pralle Flora & Fauna

In der Regenzeit erstrahlt die Pflanzenwelt in ihrem schönsten Kleid. Prall gefüllte Blätter, leuchtende Farben und unendliche viele Grüntöne soweit das Auge reicht. Willkommen in der schönsten Jahreszeit des Regenwaldes. Neben den vielen Pflanzen freuen sich natürlich auch die tierischen Bewohner des Regenwaldes über die riesige Auswahl an Nahrung. Gerade Naturfreunde kommen bei einer Costa Rica Reise in der Regenzeit voll auf ihre Kosten.

4) Eiablage & Schlüpfen der Schildkröten

Die Regenzeit hält zudem viele wunderbare Ereignisse bereit. So kommen beispielsweise die Schildkröten an den Strand, um dort ihre Eier abzulegen. Am besten kann man dieses Phänomen an der nördlichen Karibikküste beobachten. Zwischen Juli und Oktober kommen tausende Grüne Meeresschildkröten an den Strand, um dort ihre Eier abzulegen. Zwischen September und November kann man dann das faszinierende Schlüpfen auch als Reisender beobachten. Lederschildkröten kann man an der Karibikküste am besten zwischen März und Juli beobachten.

5) Nachwuchs bei den Buckelwalen

An Costa Ricas Pazifikküste tummeln sich Buckelwale aus der nördlichen und südlichen Hemisphäre. Gerade in der feuchten Jahreszeit zieht es die Riesen in das warme Gewässer vor Costa Rica, um hier in einer der Buchten ihre Jungen zu gebären.

6) Niedrigere Preise, bessere Verfügbarkeiten, flexiblere Reisedaten & weniger Touristen

Da die Regenzeit von Mai bis November immer noch von vielen Touristen falsch interpretiert wird, ist der Ansturm auf das kleine Tropenland deutlich geringer in der Regenzeit. Für alle, die sich nicht davon abschrecken lassen auch mal nass zu werden, bedeutet dies niedrigere Preise und besser Verfügbarkeiten der Flüge, Hotels, Mietwagen und Ausflüge, ruhigere Nationalparks, teils menschenleere Strände und somit ideale Bedingungen für einen entspannten Urlaub. Zudem kommt man in der Nebensaison noch einfacher in Kontakt mit den liebevollen Ticos.

7) Entspanntes Reisen

Als Europäer haben wir Tendenz unsern Tag mit einem riesigen Programm voll zu packen. Die Regengüsse am Nachmittag sorgen dafür, dass wir uns nach einem aktiven Vormittag eine Auszeit nehmen und einen Gang herunterschalten müssen. Einfach mal die Seele am Nachmittag für 1-2 Stunden baumeln lassen, anschließend können wir gestärkt den Rest des Tages in Anspruch nehmen und unsere Costa Rica Reise wieder aktiv gestalten.

8) Gewitter – himmlische Kunst und gereinigte Luft

Ich persönlich bin zwar kein großer Fan von Gewitter, aber ich liebe es die unzähligen Blitze und unterschiedlichen Farben am Himmel zu beobachten. Und nach dem Gewitter erscheint alles in neuem Glanz, die Luft riecht nach Sommerregen, die Tierwelt ertönt wieder als wäre nichts gewesen und vom warmen Boden steigen kleine oder auch mal überdimensional große Nebelschwaden auf.

9) Imposante Wasserfälle

Natürlich füllen sich die Flüsse in der Regenzeit und die Wasserfälle erscheinen noch imposanter.

10) Actionreiches Rafting

Für alle Action Fans gibt es noch einen Pluspunkt in der Regenzeit zu reisen: Rafting macht mindestens doppelt so viel Spaß, wenn die Flüsse ordentlich gefüllt sind und die Stromschnellen das Rafting Abenteuer mit noch mehr Schwung auf das nächste Level bringen.

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