Jane Goodall Schimpansenschutzprojekt

Schutzzentrum bietet Schimpansen ein neues zu Hause

Die Schimpansen gehören zu unseren nächsten Verwanden und dennoch sind Menschen der Grund, warum sie so stark bedroht sind. Durch die Abholzung der Regenwälder für die Gewinnung von Ressourcen und Ackerfläche werden ihre Lebensräume zerstört. Außerdem nimmt der Handel mit Wildfleisch und Jungtieren immer weiter zu und auch die Verbreitung von menschlichen Krankheitserregern verkleinert die Population von Schimpansen. Um diese Lebewesen zu schützen ist eine ständige Überwachung notwendig.
Dieser Aufgabe widmet sich das Sweetwaters Chimpanzee Sactuary im Ol Pejeta Conservancy. Das 364 km² große Reservat liegt im Bezirk Laikipia in Kenia und beschäftigt sich mit Wildtier- und Naturschutz. Das Sweetwaters Chimpanzee Sactuary wurde in Zusammenarbeit mit dem Reservat, Kenya Wildlife Service und dem Jane Goodall Institut gegründet. Gemeinsam wollen sie verwaisten und misshandelte Schimpansen eine neue, lebenswerte Heimat bieten und sie beschützen. 

Verhaltensforschung und Tierschutz nach Jane Goodall

Das Jane Goodall Schimpansen-Schutzzentrum hat eine Fläche von ca. 45 ha und liegt am malerischen Ufer des Ewaso Nyiro Rivers. Die Schimpansen genießen hier viel Raum in einem großen Terrain mit einer Insel. Das gesamte Schimpansengebiet ist durch einen hohen elektrischen Zaun gesichert, der dem Schutz der Affen dient. Die Namensgeberin der Projektes Jane Goodall gilt als Botschafterin der Schimpansen. Berühmt wurde sie durch ihr Werk „Wilde Schimpansen. Verhaltensforschung am Gombe-Strom.“ 
Ein Ranger des Kenya Wildlife Services erzählte uns, dass das Schutzprojekt 1993 mit nur 3 Schimpansen begonnen hat. 1994 wurden während der Unruhen in Burundi weitere 20 Schimpansen von dem Jane-Goodall-Institute nach Ol Pejeta gebracht. Über die Jahre kamen immer mehr verwaiste und misshandelte Tiere dazu. Die Primaten sind zum Teil schwer traumatisiert und nicht in der Lage komplett ausgewildert zu werden. Mittlerweile beläuft sich die Population auf 36 Schimpansen, die in zwei verschiedenen Gruppen auf dem Gelände leben. 
Das Institut und das Reservat arbeiten daran, immer mehr über Schimpansen und deren Verhalten zu lernen. Außerdem betreiben sie öffentliche Aufklärung, um ein Verständnis für die bedrohten Lebewesen zu schaffen und so ihre Lebensräume zu erhalten. Dabei versuchen sie gezielt die Dorfbewohner in ihre Projekte zu integrieren. Das Reservat ist des Weiteren für ihre Schutzprojekte für Nashörner bekannt. Es ist auch möglich, sich durch Spenden an den Projekten zu beteiligen.

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