Green Belt Movement

Die Kenianerin Wangari Muta Maathai (geb. 1940, gest. 2011) war die erste kenianische Frau, die Professorin der Tiermedizin an der Universität von Nairobi wurde. Neben ihrer wissenschaftlichen Arbeit setzte sie sich verstärkt für Menschenrechte, Demokratie und Gleichberechtigung von Frauen ein. Sie erkannte die Gründe der Abholzung und Bodenerosion in den Fehltritten der Ein-Parteien-Regierung Kenias. Sie trat ein für Umweltschutz, Menschenrechte und Demokratie ohne diese getrennt voneinander zu betrachten. Im Jahre 1977 gründete sie am Weltumwelttag die Bewegung „Green Belt Movement“. Die Nichtregierungsorganisation engagiert sich bis heute in hohem Maße für Umweltschutz und lokale, nationale sowie internationale gesellschaftliche Entwicklungen, die heute in 13 Ländern weltweit vertreten ist. In Kenia wurden seit der Beginn des Projekts über 51 Millionen Bäume gepflanzt, die der Bodenerosion entgegenwirken und somit die Verfügbarkeit der Wasserzufuhr schützen. Über 30.000 Frauen beteiligten sich daran und wurden in Forstwirtschaft, Imkerei und Nahrungsmittelverarbeitung ausgebildet. Frieden und Umwelt waren für Maathai stets untrennbar. In den 1990er Jahren kämpfte sie vehement gegen die kenianische Regierungspartei. Todesdrohungen wurden ihr entgegengebracht und sie wurde mehrfach bewusstlos geschlagen und über ein Dutzend Mal verhaftet. Nach etwa zwei Jahren beruhigte sich die Situation und sie setzte sich verstärkt für Green Belt Movement ein. Im Jahre 2002 wurde sie zur stellvertretenden Ministerin für Umweltschutz. Sie gelang damit als erste kenianische Frau in das regierende Parlament Kenias. Für ihren außergewöhnlichen Einsatz im Kampf für Frauen- und Menschrechte, Umweltschutz und Demokratie wurde ihr 2004 der Friedensnobelpreis verliehen.

Weiterhin setzt sich die Green Belt Bewegung für eine Stärkung der Frauen in der Gesellschaft, Ökotourismus, Umweltschutz und eine politische Entwicklung ein.

Am 13. Dezember 2017 konnte mit der Unterstützung von Accept Reisen 60 Bäume in dem Karura Wald in Nairobi gepflanzt werden. Jede Kenia-Reise unterstützt das Green Belt Movement und mit jeder weiteren Reise können neue Bäume gepflanzt werden.

Lesen Sie auch unseren Blog-Artikel hierzu

www.greenbeltmovement.org

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