Panama City – Altstadt, Skyline und tropische Natur
Panama City verbindet koloniale Geschichte, moderne Hochhäuser und tropische Natur auf ungewöhnlich engem Raum. Zwischen den Ruinen von Panamá Viejo, den Gassen des historischen Casco Antiguo und der modernen Skyline liegen nur wenige Kilometer.
Gleichzeitig ist die Hauptstadt ein idealer Ausgangspunkt für den Panamakanal, den Soberanía Nationalpark und Ausflüge zum Río Chagres. Wer Stadt und Natur miteinander verbinden möchte, muss deshalb keine langen Transfers einplanen.
Für einen ersten Besuch empfehlen wir mindestens zwei volle Tage. So bleibt Zeit, die Altstadt ohne Eile zu erkunden, Museen und historische Orte zu besuchen und am Abend eine der Rooftop-Terrassen mit Blick über Casco Antiguo und die moderne Stadt zu genießen.
Panama City auf einen Blick
- Land: Panama
- Highlights: Casco Antiguo, Panamá Viejo, Skyline und Panamakanal
- Kultur: Kolonialgeschichte, Museen und historische Viertel
- Natur: Regenwald wenige Kilometer außerhalb der Stadt
- Aktivitäten: Stadtführungen, Rooftop-Bars, Shopping und Ausflüge
- Geeignet für: Kulturinteressierte, Genießer und Shopping-Fans
- Empfohlener Aufenthalt: mindestens 2 volle Tage
- Gut kombinierbar: Panamakanal, Soberanía, Río Chagres und Perleninseln
Was macht Panama City besonders?
Panama City ist eine Stadt der starken Kontraste. Gläserne Hochhäuser stehen nur wenige Kilometer von kolonialen Kirchen, historischen Plätzen und den Ruinen der ersten spanischen Stadtgründung entfernt. Gleichzeitig beginnt am Stadtrand bereits tropischer Regenwald.
Gerade diese Mischung macht Panama City zu mehr als einer reinen Durchgangsstation. Die Hauptstadt erzählt die Geschichte des Landes von der spanischen Kolonialzeit über den Bau des Panamakanals bis hin zur Entwicklung eines modernen Finanz- und Handelszentrums.
Für Reisende ist das besonders angenehm, weil sich sehr unterschiedliche Erlebnisse innerhalb weniger Tage miteinander verbinden lassen. Morgens können Sie historische Stadtviertel erkunden, nachmittags am Panamakanal stehen und am nächsten Morgen bereits im Regenwald nach Affen und Faultieren Ausschau halten.

Eine Stadt voller Kontraste
„Für mich ist Panama City einer der wenigen Orte auf der Welt, an denen jahrhundertealte Geschichte, moderne Skyline und Natur so unmittelbar zusammenkommen. Von Panamá Viejo, der ersten spanischen Siedlung, und der wunderschönen Altstadt ergeben sich immer wieder tolle Blicke auf beeindruckende Wolkenkratzer. Und das Beeindruckendste: Nur eine halbe Stunde später steht man mitten im tropischen Regenwald.“
Aline Dobbelstein
Expertin für Panama Reisen
Casco Antiguo – die historische Altstadt von Panama City
Das Casco Antiguo, häufig auch Casco Viejo genannt, ist das historische Zentrum von Panama City. Nachdem die ursprüngliche Stadt Panamá Viejo 1671 weitgehend zerstört worden war, wurde Panama City 1673 an einem besser geschützten Standort neu gegründet.
Heute prägen restaurierte Kolonialgebäude, Kirchen, Plätze, Innenhöfe, Cafés und Restaurants das Viertel. Besonders reizvoll ist der Kontrast zur modernen Skyline, die von verschiedenen Punkten der Altstadt gut zu sehen ist.
1997 wurde der historische Stadtkern in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. 2003 wurde die Welterbestätte um die archäologischen Überreste von Panamá Viejo erweitert. :contentReference[oaicite:0]{index=0}
Für einen ersten Rundgang sollte man mindestens einen halben Tag einplanen. Wer Museen besuchen, zwischendurch einkehren und die Atmosphäre am Abend erleben möchte, kann problemlos deutlich länger bleiben.
Rooftop-Terrassen im Casco Antiguo
Eine der angenehmsten Möglichkeiten, einen Tag in Panama City ausklingen zu lassen, sind die Rooftop-Terrassen im Casco Antiguo. Von vielen Dächern reicht der Blick über historische Häuser, Kirchtürme und die moderne Skyline.
Gerade am späten Nachmittag und Abend zeigt sich der Kontrast zwischen alter und neuer Stadt besonders schön. Deshalb lohnt es sich, den Besuch der Altstadt nicht nur auf die Vormittagsstunden zu beschränken.
Alines Tipp für Panama City:
„Planen Sie mindestens zwei Tage für Panama City ein. So bleibt genügend Zeit, die Altstadt ausgiebig zu erkunden und am Abend eine der wunderschönen Rooftop-Terrassen zu genießen. Gerade wenn die Lichter der modernen Skyline angehen, entsteht eine ganz besondere Atmosphäre.“
Panamá Viejo – die Ursprünge der Hauptstadt
Panamá Viejo liegt östlich des heutigen Stadtzentrums und markiert den ursprünglichen Standort von Panama City. Die spanische Siedlung wurde 1519 gegründet und war die erste europäische Stadtgründung an der Pazifikküste Amerikas. :contentReference[oaicite:1]{index=1}
1671 wurde die Stadt bei einem Angriff unter Führung Henry Morgans weitgehend zerstört. Zwei Jahre später entstand das neue Stadtzentrum rund acht Kilometer weiter südwestlich. Die alte Siedlung wurde nicht wieder aufgebaut. :contentReference[oaicite:2]{index=2}
Heute sind unter anderem Überreste von Kirchen, Klöstern und Wohngebäuden erhalten. Besonders markant ist der ehemalige Kathedralenturm, von dessen Umgebung sich die Dimensionen der einstigen Stadt gut nachvollziehen lassen.
Panamá Viejo ergänzt das Casco Antiguo besonders gut. Zusammen zeigen beide Orte zwei unterschiedliche Phasen der Stadtgeschichte.
Moderne Skyline und Avenida Balboa
Das moderne Panama City wird von einer für Mittelamerika außergewöhnlich markanten Skyline geprägt. Hochhäuser mit Büros, Wohnungen und Hotels ziehen sich insbesondere entlang der Küste und rund um die zentralen Geschäftsviertel.
Die Avenida Balboa verläuft entlang der Bucht und verbindet verschiedene moderne Stadtbereiche. Parallel zur Straße führt die Cinta Costera mit Grünflächen, Wegen und Ausblicken über die Bucht.
Vom Casco Antiguo ergibt sich dadurch eines der charakteristischsten Stadtbilder Panamas: historische Häuser im Vordergrund und die Hochhäuser der modernen Hauptstadt dahinter.
Amador Causeway und Blick auf den Panamakanal
Der Amador Causeway verbindet mehrere kleine Inseln am Eingang des Panamakanals mit dem Festland. Die Straße wurde ursprünglich mit Aushubmaterial aus dem Kanalbau aufgeschüttet.
Heute ist der Causeway ein beliebtes Freizeitgebiet mit Restaurants, Spazier- und Radwegen sowie Blicken auf die Skyline, die Bucht und den Schiffsverkehr.
Von hier lässt sich gut beobachten, wie Frachter auf ihre Passage durch den Panamakanal warten oder sich dem Kanal nähern.
Biomuseo – Panamas Naturgeschichte
Am Amador Causeway befindet sich das auffällige Biomuseo. Das von Frank Gehry entworfene Gebäude beschäftigt sich mit der Entstehung der Landbrücke von Panama und ihrer Bedeutung für die Tier- und Pflanzenwelt der amerikanischen Kontinente.
Der Museumsbesuch eignet sich besonders für Reisende, die neben Stadtgeschichte und Panamakanal auch die natürlichen Zusammenhänge des Landes besser verstehen möchten.
Durch die Lage am Causeway lässt sich das Biomuseo gut mit einem Spaziergang oder Restaurantbesuch am Wasser verbinden.
Panamakanal und Miraflores-Schleusen
Kaum ein Besuch in Panama City ist vollständig ohne den Panamakanal. Die Miraflores-Schleusen liegen nahe genug an der Hauptstadt, um sie unkompliziert in einen Stadttag einzubauen.
Vom Besucherbereich lassen sich große Schiffe beim Einfahren in die Schleusen beobachten. Wer den Kanal intensiver erleben möchte, kann zusätzlich eine Teildurchquerung mit einem Passagierschiff einplanen.
Für Technikinteressierte und Schiffsfreunde gehört der Kanal zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Region. Aber auch ohne besonderes technisches Interesse ist der Größenunterschied zwischen Schleusenanlage und modernen Frachtschiffen beeindruckend.
Natur direkt vor den Toren von Panama City
Eine der größten Besonderheiten der Hauptstadt ist die Nähe zum tropischen Regenwald. Schon nach vergleichsweise kurzer Fahrt verändern sich Landschaft und Geräuschkulisse vollständig.
Dadurch kann Panama City sehr gut mit Naturbeobachtungen kombiniert werden. Besonders interessant sind der Soberanía Nationalpark und die Gebiete entlang des Río Chagres.
Diese Nähe zwischen Millionenstadt, internationalem Schiffsverkehr und tropischem Wald macht Panama City zu einem ungewöhnlichen Ausgangspunkt für eine Rundreise.
Soberanía Nationalpark
Der Soberanía Nationalpark liegt in der Kanalregion und schützt tropischen Tieflandregenwald. Das Gebiet ist insbesondere für seine Vogelwelt bekannt, bietet aber auch Chancen auf die Beobachtung von Affen, Faultieren und weiteren Tieren.
Eine geführte Wanderung ist eine gute Ergänzung zum Stadtprogramm. Wer morgens im Regenwald unterwegs ist, kann am Nachmittag bereits wieder in der Altstadt oder am Panamakanal sein.
Gerade dieser schnelle Wechsel zwischen Stadt und Natur ist einer der Gründe, weshalb sich zwei oder mehr Tage in Panama City lohnen.
Río Chagres und Besuch bei den Emberá
Ein weiterer Tagesausflug führt zum Río Chagres. Je nach Tour geht es mit kleineren Booten über den Fluss und anschließend zu einer Emberá-Gemeinschaft.
Solche Besuche sollten über lokale Partner organisiert werden, die mit den Gemeinschaften zusammenarbeiten. Im Mittelpunkt sollte ein respektvoller Austausch und ein realistischer Einblick in Kultur und heutige Lebensweise stehen.
Der Ausflug verbindet Flusslandschaften und tropische Natur mit einer kulturellen Begegnung und bildet damit einen deutlichen Kontrast zum urbanen Panama City.
Shopping in Panama City
Auch für Reisende, die gerne einkaufen, bietet Panama City zahlreiche Möglichkeiten. Große Einkaufszentren, internationale Marken, lokale Geschäfte und kleinere Boutiquen decken ein breites Spektrum ab.
Wer vor allem modernes Shopping sucht, findet entsprechende Einkaufszentren in verschiedenen Teilen der Stadt. Im Casco Antiguo stehen dagegen kleinere Läden, Design, Kunsthandwerk und Souvenirs stärker im Mittelpunkt.
Damit eignet sich Panama City auch für Reisende, die Natur- und Kulturprogramm gerne mit einem ausgiebigen Shopping-Nachmittag verbinden.
Kulinarik in Panama City
Die Gastronomie der Hauptstadt spiegelt die internationale Geschichte Panamas wider. Neben panamaischen Gerichten finden sich Einflüsse aus der Karibik, Lateinamerika, Asien und weiteren Regionen.
Von einfachen Lokalen und Märkten bis zu ambitionierten Restaurants ist die Auswahl groß. Besonders im Casco Antiguo lässt sich ein Stadtrundgang gut mit Cafés, Restaurants und Rooftop-Bars verbinden.
Wer mehrere Tage bleibt, sollte bewusst unterschiedliche Stadtviertel ausprobieren, statt alle Mahlzeiten ausschließlich im touristischen Zentrum einzuplanen.
Für wen eignet sich Panama City?
Panama City eignet sich besonders für Kulturinteressierte, die Geschichte und moderne Stadtentwicklung miteinander verbinden möchten. Panamá Viejo, Casco Antiguo und der Panamakanal erzählen dabei sehr unterschiedliche Kapitel der Geschichte des Landes.
Auch für Shopping-Fans und Genießer bietet die Hauptstadt deutlich mehr als viele andere Stationen einer Panama Rundreise. Große Einkaufszentren, kleinere Boutiquen, Restaurants und Rooftop-Terrassen lassen sich problemlos mit klassischen Besichtigungen kombinieren.
Naturfreunde profitieren vor allem von der Nähe zum Regenwald. Wer ausschließlich Ruhe und abgeschiedene Natur sucht, wird andere Regionen Panamas vermutlich stärker schätzen. Als Einstieg oder Abschluss einer Rundreise ist die Hauptstadt jedoch besonders vielseitig.
Wie viele Tage sollte man für Panama City einplanen?
Wir empfehlen für einen ersten Besuch mindestens zwei volle Tage. Damit lassen sich die wichtigsten Sehenswürdigkeiten erleben, ohne die Stadt nur im Schnelldurchlauf kennenzulernen.
- Tag 1: Panamá Viejo, moderne Stadt und Casco Antiguo
- Tag 2: Panamakanal und weiterer Schwerpunkt wie Amador Causeway oder Museum
Mit drei oder mehr Tagen bleibt zusätzlich Zeit für einen Ausflug in den Soberanía Nationalpark, zum Río Chagres oder für einen entspannten Shopping- und Genuss-Tag.
Beste Reisezeit für Panama City
Panama City kann grundsätzlich ganzjährig besucht werden. Das Klima ist tropisch warm und feucht, die Unterschiede zwischen den Jahreszeiten werden vor allem durch die Niederschläge bestimmt.
Dezember bis April
Charakter: Tendenziell trockenere Monate an der Pazifikseite Panamas.
Geeignet für: Stadtbesichtigungen und Kombinationen mit weiteren Regionen des Landes.
Mai bis November
Charakter: Häufigere und kräftigere Niederschläge, oft in Form tropischer Schauer.
Zu beachten: Regen muss nicht den ganzen Tag anhalten. Stadtbesichtigungen und Ausflüge bleiben grundsätzlich möglich.
Da Panama regional unterschiedliche Wetterverhältnisse besitzt, sollte die Reisezeit anhand der gesamten Route gewählt werden. Weitere praktische Hinweise finden Sie in unseren Panama Reiseinformationen.
Panama City mit den Perleninseln kombinieren
Wer nach einigen Tagen Stadt einen deutlichen Kontrast sucht, kann Panama City mit den Perleninseln im Golf von Panama verbinden. Die Inselgruppe eignet sich je nach gewählter Insel für Strandtage, Bootsausflüge und eine ruhigere Reiseetappe.
Dadurch lässt sich Kultur und Stadtleben mit einigen Tagen am Pazifik verbinden, ohne zunächst quer durch das gesamte Land reisen zu müssen.
Panama City und El Valle de Antón
Auch El Valle de Antón lässt sich gut mit Panama City kombinieren. Der Ort liegt in einem ehemaligen Vulkankrater und bietet ein deutlich grüneres und ruhigeres Umfeld als die Hauptstadt.
Wanderungen, kleinere Ausflüge und das angenehmere Höhenklima machen El Valle zu einer interessanten nächsten Station auf einer individuellen Panama Reise.
Panama City mit weiteren Regionen kombinieren
Wer nach Panama City weiter durch das Land reist, kann beispielsweise das Hochland rund um Boquete einplanen. Dort stehen Berglandschaften, Wandern und ein deutlich kühleres Klima im Vordergrund.
An der Karibikküste bietet sich der Portobelo Nationalpark an. Wer zusätzlich Panamas Pazifik- und Meereswelt erleben möchte, kann später den Coiba Nationalpark in die Route integrieren.
Panama City auf einer Panama Rundreise
Panama City ist für die meisten Rundreisen ein sinnvoller Start- oder Endpunkt. Der internationale Flughafen erleichtert die Anreise und die Stadt bietet genügend Sehenswürdigkeiten, um nach dem Langstreckenflug zunächst zwei oder drei Nächte an einem Ort zu bleiben.
Von hier lässt sich die Reise anschließend in sehr unterschiedliche Richtungen fortsetzen. Kultur, Regenwald, Hochland, Karibikküste und Pazifikinseln können je nach verfügbarer Zeit miteinander verbunden werden.
Panama City ist beispielsweise ein wichtiger Baustein unserer Panama Reise Capybara, der Panama Rundreise Strand, Kultur und Natur sowie der Panama Rundreise Cocodrilo.
Unser Tipp für Ihre Panama Reise:
Planen Sie Panama City nicht nur als kurze Übernachtung nach dem internationalen Flug ein. Mit mindestens zwei vollen Tagen bleibt genügend Zeit für Panamá Viejo, Casco Antiguo und den Panamakanal. Wer drei oder mehr Tage bleibt, kann zusätzlich den Regenwald besuchen oder einen ruhigeren Nachmittag zum Shoppen, Essen und Genießen einplanen.
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Häufig gestellte Fragen zu Panama City
Wie viele Tage sollte man für Panama City einplanen, welche Sehenswürdigkeiten lohnen sich und wie lässt sich die Hauptstadt mit dem Panamakanal oder dem Regenwald verbinden? Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen zu Altstadt, Skyline, Ausflügen, Reisezeit und der Planung Ihres Aufenthalts in Panama City.
Wie viele Tage sollte man für Panama City einplanen?
Für einen ersten Besuch empfehlen wir mindestens zwei volle Tage. So bleibt genügend Zeit für Panamá Viejo, das Casco Antiguo, die moderne Stadt und den Panamakanal.
Mit drei oder mehr Tagen können Sie zusätzlich einen Ausflug in den Soberanía Nationalpark, zum Río Chagres oder einen entspannten Shopping- und Genuss-Tag einplanen.
Was sollte man in Panama City unbedingt sehen?
Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gehören das historische Casco Antiguo, die Ruinen von Panamá Viejo, die moderne Skyline, die Avenida Balboa, der Amador Causeway und der nahe gelegene Panamakanal.
Was ist der Unterschied zwischen Panamá Viejo und Casco Antiguo?
Panamá Viejo ist der ursprüngliche Standort der 1519 gegründeten spanischen Stadt. Nach ihrer weitgehenden Zerstörung im Jahr 1671 wurde das neue Stadtzentrum an einen besser geschützten Standort verlegt.
Dieses neue Zentrum ist das heutige Casco Antiguo. Dort prägen historische Gebäude, Kirchen, Plätze, Restaurants und Rooftop-Terrassen das Stadtbild.
Lohnt sich das Casco Antiguo?
Ja. Das Casco Antiguo gehört zu den interessantesten Stadtvierteln von Panama City. Die Mischung aus kolonialer Architektur, kleinen Plätzen, Museen, Restaurants und Blicken auf die moderne Skyline macht das Viertel besonders abwechslungsreich.
Wir empfehlen, nicht nur tagsüber dort unterwegs zu sein. Am späten Nachmittag und Abend lohnt sich der Besuch einer Rooftop-Terrasse.
Welche Rooftop-Terrassen gibt es in Panama City?
Vor allem im Casco Antiguo gibt es zahlreiche Rooftop-Bars und Restaurants mit Blick über die Altstadt und die moderne Skyline. Welche Terrasse am besten passt, hängt von Atmosphäre, Öffnungszeiten und gewünschtem Angebot ab.
Kann man den Panamakanal von Panama City aus besuchen?
Ja. Die Miraflores-Schleusen liegen nahe Panama City und lassen sich sehr gut in einen Stadttag integrieren. Dort können Besucher beobachten, wie große Schiffe durch die Schleusen fahren.
Wer den Kanal intensiver erleben möchte, kann zusätzlich eine Teildurchquerung mit einem Passagierschiff einplanen. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Seite zum Panamakanal.
Lohnt sich der Amador Causeway?
Ja. Der Amador Causeway eignet sich gut für einen Spaziergang, eine Fahrradtour oder einen Restaurantbesuch. Von hier bieten sich Ausblicke auf die Skyline, die Bucht und den Schiffsverkehr am Eingang zum Panamakanal.
Was ist das Biomuseo?
Das Biomuseo am Amador Causeway beschäftigt sich mit der Entstehung der Landbrücke von Panama und ihrer Bedeutung für die Tier- und Pflanzenwelt Amerikas. Es eignet sich besonders für Reisende, die Naturgeschichte und Geografie besser verstehen möchten.
Kann man von Panama City aus in den Regenwald fahren?
Ja. Eine der Besonderheiten von Panama City ist die Nähe zum tropischen Regenwald. Der Soberanía Nationalpark lässt sich in kurzer Zeit erreichen und bietet Wanderwege sowie Möglichkeiten zur Vogel- und Tierbeobachtung.
Damit können Sie am selben Tag urbane Sehenswürdigkeiten und tropische Natur miteinander verbinden.
Lohnt sich der Soberanía Nationalpark als Ausflug ab Panama City?
Ja. Besonders für Natur- und Vogelinteressierte ist der Soberanía Nationalpark eine gute Ergänzung zum Stadtprogramm. Tropischer Tieflandwald, zahlreiche Vogelarten und mit etwas Glück Affen oder Faultiere sorgen für einen starken Kontrast zur Hauptstadt.
Kann man von Panama City aus die Emberá besuchen?
Ja. Je nach Tour kann ein Ausflug zum Río Chagres mit dem Besuch einer Emberá-Gemeinschaft verbunden werden.
Wir empfehlen, solche Besuche über lokale Partner zu organisieren, die mit den jeweiligen Gemeinschaften zusammenarbeiten und einen respektvollen Austausch ermöglichen.
Ist Panama City gut zum Shoppen?
Ja. Panama City bietet große Einkaufszentren, internationale Marken, kleinere Boutiquen und lokale Geschäfte.
Wer modernes Shopping sucht, findet entsprechende Einkaufszentren in mehreren Stadtteilen. Im Casco Antiguo stehen dagegen kleinere Läden, Design, Kunsthandwerk und Souvenirs stärker im Mittelpunkt.
Ist Panama City für Kulturinteressierte geeignet?
Ja. Panamá Viejo, Casco Antiguo, Museen, Kirchen und der Panamakanal vermitteln unterschiedliche Aspekte der Geschichte Panamas. Gerade die Verbindung aus Kolonialgeschichte, moderner Stadtentwicklung und internationalem Handel macht Panama City kulturell besonders spannend.
Ist Panama City für Familien geeignet?
Grundsätzlich ja. Der Panamakanal, der Amador Causeway, das Biomuseo und Spaziergänge durch das Casco Antiguo können auch für Familien interessant sein.
Bei längeren Stadtrundgängen sollte das tropisch warme Klima berücksichtigt werden. Pausen und klimatisierte Innenräume können besonders mit kleineren Kindern angenehm sein.
Wann ist die beste Reisezeit für Panama City?
Panama City kann ganzjährig besucht werden. Von etwa Dezember bis April ist es an der Pazifikseite tendenziell trockener.
Zwischen Mai und November treten häufiger kräftige Schauer auf. Diese dauern jedoch nicht zwangsläufig den ganzen Tag. Weitere praktische Hinweise finden Sie in unseren Panama Reiseinformationen.
Kann man Panama City mit den Perleninseln kombinieren?
Ja. Die Perleninseln im Golf von Panama bieten einen deutlichen Kontrast zur Hauptstadt und eignen sich je nach Insel für Strandtage, Bootsausflüge und eine ruhigere Reiseetappe.
Kann man Panama City mit El Valle de Antón kombinieren?
Ja. El Valle de Antón liegt in einem ehemaligen Vulkankrater und eignet sich gut als nächste Station nach Panama City. Wanderungen, Natur und das angenehmere Höhenklima bilden einen starken Kontrast zur Hauptstadt.
Welche weiteren Reiseziele lassen sich mit Panama City kombinieren?
Je nach Route bieten sich unter anderem Boquete, der Portobelo Nationalpark und der Coiba Nationalpark an.
Eignet sich Panama City als Start einer Panama Rundreise?
Ja. Panama City ist für viele Reisen der ideale Einstieg. Der internationale Flughafen liegt nahe der Stadt und nach dem Langstreckenflug können Sie zunächst zwei oder drei Nächte an einem Ort verbringen.
Von dort lässt sich die Reise flexibel in unterschiedliche Regionen fortsetzen, zum Beispiel im Rahmen der Panama Reise Capybara oder der Panama Rundreise Strand, Kultur und Natur.
Lohnt sich Panama City auf einer Panama Reise?
Ja. Panama City ist deutlich mehr als nur Ankunftsort oder Ausgangspunkt für den Panamakanal. Historische Viertel, moderne Skyline, Museen, Kulinarik, Shopping und die Nähe zum Regenwald machen die Hauptstadt zu einem eigenständigen Reiseziel.
Wir empfehlen daher, mindestens zwei volle Tage einzuplanen und die Stadt nicht nur als kurze Zwischenübernachtung zu nutzen.
