
Am Vormittag erkunden wir Buenos Aires mit unserem lokalen, deutschsprachigen Reiseleiter.
Buenos Aires, widersprüchlich und leidenschaftlich, schaut auf eine turbulente Vergangenheit zurück, was sich in den unterschiedlichen Stadtvierteln widerspiegelt. Buenos Aires wurde im 16. Jahrhundert von den Spanier gegründet, viele der Kolonialgebäude wurden allerdings im 19. Jahrhundert abgerissen und nach dem Vorbild Paris? neu errichtet. Allgemein ist die Kultur Buenos Aires aufgrund der enorm vielen italienischen und spanischen Einwanderer aus dem 19. Jahrhundert stark europäisch geprägt.
Wir starten unsere Stadtrundfahrt im Zentrum, welches von Prachtgebäude und großen Boulevards geprägt ist. An der Plaza Mayor, dem Herzen Buenos Aires, machen wir Halt und sehen uns den Präsidentenpalast (welcher aufgrund seiner Farbe auch „La Casa Rosada“ genannt wird), das Rathaus, den Cabildo (früherer Regierungssitz) und die Kathedrale an. Dann geht es weiter in das Künstlerviertel, San Telmo.
San Telmo war im 17. Jahrhundert ein wichtiger Flusshafen und hat seinen kolonialen Charme mit Kopfsteinpflasterstraßen, Tangobars, niedrigen Häusern und Antiquitätenläden bis heute behalten. Anschließend besuchen wir eines der Markenzeichen der Stadt, das bunte Stadtviertel La Boca. In den bunt gestrichenen Blechhäusern aus Schiffsresten lebten einst die bettelarmen Dock- und Industriearbeiter.
Heute zieht das Viertel viele Touristen und Künstler an. In Recoleta, einem der elegantesten Stadtviertel, besuchen wir u.a. den Friedhof und das Grab der Frau des zweiten Präsidenten, Eva Perón. Zum Abschluss unserer Stadtführung fahren wir über die imposante Avenida 9 de Julio, die ihren Namen dem Unabhängigkeitstag Argentiniens verschreibt. Der 140m breite Prachtboulevard ist (einer) der breitesten Straßen weltweit. Hier befinden sich auch der berühmte Obelisk und die Oper „Teatro Colon“ (Änderungen im Ablauf vorbehalten).