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Reisebericht Madagaskar
We are leaving on a jet plane … im Oktober 2025 erreichen wir nach intensiver Planung und Vorbereitung mit Accept Reisen unser Sehnsuchtsziel Madagaskar, das Land der Lemuren und Chamäleons! Wir werden in Antananarivo von unserer lokalen Reiseagentur durch Leonie und unseren Fahrer/Guide Bema abgeholt. Noch wissen wir alle nicht, dass wir eine Reise vor uns haben, die uns noch sehr zusammen schweißen wird.
Tag 1: Zunächst werden wir zum Hotel Palissandre gebracht, mitten in der Stadt mit einer wunderbaren Hanglage und damit fantastischem Ausblick auf die Stadt. Nach einer kleinen Erkundungstour über den lokalen Markt auf eigene Faust erwartet uns ein sehr schmackhaftes Abendessen und danach ein weiches Bett.
Die einzigartige Tierwelt und die faszinierenden Nationalparks dieser isolierten Evolutionsoase lassen sich am besten mit einer spezialisierten Logistik vorab organisieren. Wertvolle Ratschläge zu den Transportwegen und den schönsten Routen durch das Land finden Sie in unserem Guide für Madagaskar Reisen.
Andasibe und die Welt der Chamäleons
Tag 2: Bema holt uns am Morgen ab und wir durchqueren „Tana“ und haben einen ersten Eindruck vom alltäglichen Leben der Menschen. Auf unserem Weg nach Andasibe machen wir Halt an einer Reptilienfarm, wo Tiere, die verletzt oder als Haustiere gehalten wurden, wieder aufgepäppelt und ggf. wieder in die Freiheit entlassen werden. So sehen wir einige der wunderschönen Chamäleons und lernen die verschiedenen Unterscheidungsmerkmale, wie z. B. das Elefantenohr-Chamäleon. Tarnung oder Warnung durch Farbe ist bei allen Reptilien das oberste Gebot!
In der Mantadia-Lodge erwartet uns ein sehr guter afrikanischer Kaffee und ein Pool nahezu für uns allein! Hinein in die Fluten! Bei Einsetzen der Dämmerung machen wir noch eine Nachtwanderung durch das angrenzende Reservat Analamazaotra und begegnen den ersten nachtaktiven Tieren, sogar einem wolligen Lemuren!
Indris, Sifakas und Varis hautnah
Tag 3: Nach einem guten Frühstück gehen wir gut gestärkt für den Tag wieder ins Reservat auf eine mehrstündige Wanderung. Wenn man Lemuren in freier Wildbahn sehen möchte, so muss man die Reise nach Madagaskar machen, da es diese Feuchtnasenaffen nur hier auf der Insel gibt. Und schon sind sie da, eine Gruppe brauner Lemuren mit ihren buschigen Schwänzen. Ausgelassen toben sie durch die Baumkronen!
Dann hören wir schon die größten Lemuren, die Indris. Sie sind die Brüllaffen von Madagaskar, allerdings gleichen Ihre Laute eher einer Oper! Sowohl die Männchen wie die schwarz-weißen Weibchen singen und zeigen dabei ihre rosa Schnute und die beeindruckend spitzen Zähne! Weit kann man sie hören! Dann taucht eine Gruppe Sifakas auf. An ihnen ist alles lang! Diese Lemuren können sehr gut klettern, allerdings bewegen sie sich auch seitlich hüpfend über den Urwaldboden, ein wahrer Tanz! Den Abschluss macht ein Bambus-Lemur, sehr flauschig – und eine Boa!
Am Nachmittag kommen wir den Braunen Lemuren, den Sifakas und hier auch den schwarz-weißen Varis nochmal sehr nah. Auf einem privaten Gelände werden wieder verletzte Tiere aufgepäppelt. Sie sind inzwischen Menschen gewohnt und beobachten uns auch völlig ungeniert! Wer beobachtet wen?! Varis sind superfotogen, mit ihrem langen buschigen Schwanz, dem weißen Kragen und den orangefarbenen Augen – und sie wissen es!
Am Nachmittag gehen wir noch auf einen Spaziergang durch das Dorf Andasibe und schauen uns den Alltag der Menschen an. Es werden Waren verkauft und gekauft, auf einem Platz wird eine bunte Messe abgehalten und dabei wird gesungen und getanzt. Wir dürfen uns umschauen und fühlen uns willkommen.
Pangalanes-Kanal und Aye-Aye bei Nacht
Tag 4: Heute geht es mit dem Auto weiter bis zum Pangalanes-Kanal, hier geht es weiter mit dem Boot bis nach Ankanin’ny Nofy, einer Lodge mitten im Urwald. Hier werden wir gleich von den Lemuren begrüßt, die über unseren Hütten in den Baumkronen turnen. Nach einem Nachmittag am Strand fahren wir bei einsetzender Dunkelheit auf eine benachbarte Insel, auf der man die spektakulärsten Lemuren zu ihrem Schutz angesiedelt hat, da sie von den Einheimischen oft gejagt und getötet, auch gegessen werden.
Da stehen wir nun in völliger Dunkelheit und warten auf das Aye-Aye-Tierchen. Dann hören wir es schmatzen. Mit ein wenig Beleuchtung, die es nicht stört, bekommen wir nun dieses Tierchen tatsächlich zu sehen! Innerhalb von Sekunden hat es mit seinen scharfen Zähnen ein Loch in eine Kokosnuss gebissen und arbeitet mit seinem langen Finger, um das Fruchtfleisch herauszubekommen. Kokosnüsse und Käfer in den Rinden der Bäume sind seine bevorzugten Nahrungsquellen. Hübsch ist es nicht, da halt nachtaktiv, aber faszinierend!
Tag 5: Der Tag steht nochmal in der Beobachtung der verschiedenen Lemuren. Zu den braunen Lemuren, Indris, Varis und Sifakas gesellen sich noch eine Kronenmaki-Familie und rote Lemuren, so wie kleine Hybriden. Besonders war die Begegnung mit einer Indri-Mama, die ihr Baby auf dem Rücken trug. Sie kam immer näher und dann umfasste sie ganz vorsichtig mein Handgelenk. Einfach unbezahlbar!
Bei einer Nachtwanderung erarbeiten wir uns dann noch den Wollmaki, den Mausmaki und den Fettschwanzmaki, sowie ein unglaublich kleines Chamäleon, nur ca. 3 cm lang!
Tag 6: Heute geht es wieder zurück nach Andasibe, noch eine Übernachtung in der Mantadia-Logde und eine weitere Wanderung im Community-Forest mit Lemuren und Reptilien.
Quer durch Madagaskar
Tag 7: Nun fahren wir einmal quer durch Madagaskar Richtung Südwesten. „Alle 100 Kilometer verändert sich die Landschaft“, sagt Bema, und so ist es tatsächlich auch! Es gibt in Madagaskar 18 Stämme und jeder Stamm hat seine eigene Region. Je nachdem wechselt die Gestaltung der Häuser und Dörfer, die Gebräuche und Dialekte und das Kunsthandwerk. So lernen wir, dass man nach einer Beerdigung mit der Familie zum Fluss geht uns seine Wäsche wäscht. Familiengräber stehen mit auf den Feldern.
Was allen Regionen gleich kommt, wir sehen eine unglaublich fleißige Bevölkerung! Da es sehr wenig Strom- und in den Dörfern eigentlich keine Wasserversorgung gibt, liegen alles Dörfer möglichst an Flussläufen und alle Arbeiten des täglichen Lebens sind Handarbeit: Feldarbeit, Steinbrucharbeiten, Hausbau, Ziegel- und Holzkohleherstellung usw.. Schnell wird uns klar, warum hier die Wälder abgeholzt werden: Sicher ist auch Tropenholz abgebaut worden, aber wer keinen Strom hat, braucht Holzkohle, um Essen kochen zu können! Es wird zwar versucht, ein wenig aufzuforsten, aber das Gleichgewicht wird damit nicht hergestellt und das Klima verändert sich entsprechend rasant!
Am Abend erreichen wir die Stadt Antsirabe mit ihren französischen Kolonialbauten und wir verbringen die Nacht im auch sehr hübschen, französisch anmutenden Coleur Café!
Tag 8: Der Tag steht heute im Zeichen des lokalen Kunsthandwerks. So schauen wir uns eine Werkstatt eines Miniaturkünstlers an, der mit Abfallprodukten kleine Kunstwerke herstellt. Wir erstehen einen wundervoll bestickten Tischläufer mit hiesigen Tieren und ein süßes Kinderkleid für unsere Enkelin! Für Halbedelsteine und deren Verarbeitung ist die Gegend hier berühmt. Ein paar Dörfer weiter bestaunen wir Holzschnitzereien und Intarsien-Arbeiten. Selbst die Sägen werden mühevoll per Hand hergestellt.
Die Landschaften auf der Weiterfahrt sind geprägt durch den Reisanbau. Bema zeigt uns eine Arena, in der Zebus wie nach französischem Beispiel zum Stierkampf herhalten müssen, ein lokaler Sport und sehr populär! Wir erreichen Fianarantsoa.
Fianarantsoa und der Anja-Park
Tag 9: Nach der Nacht in Fianarantsoa besichtigen wir noch die Galerie des lokalen Künstlers Pierrot Men, seine Bilder begegnen uns immer wieder und sie fangen das Leben hier wunderbar ein! Wir erstehen eine Fotographie eines Katta-Schwanzes in den Bäumen! Dann fährt uns Bema noch auf einen View-Point über der Stadt, von wo aus man die vielen christlichen Kirchen bestaunen kann.
Auf der Weiterfahrt bestaunen wir noch die Herstellung lokaler Seide und Schöpfpapier, wunderschön mit hiesigen Blumen verziert! Mittags machen wir Rast im Anja-Park, einer Dorfgemeinschaft, die die Kattas schützt und uns die kleinen Geister näher bringt. Kattas mit ihren Ringelschwänzen sind wohl die bekanntesten Lemuren. Sie halten sich sowohl am Boden wie in den Bäumen auf und haben 4 verschiedenen Kommunikationslaute: Ein Klicken für „wir gehen“, ein Ruflaut der Babies nach der Mama, ein Liebesrufen, das klingt wie eine Katze und ein aufgeregter Warnruf bei Sichtung von Gefahr. Wir haben das Glück, dass zur Zeit die Babies gerade so weit sind, etwas aktiver zu werden und so konnten wir diese grazilen Tiere wunderbar beobachten. Sie sind sehr sozial und alle passen aufeinander auf.
Nach einem Mittagessen in der Dorfgemeinschaft geht es weiter zu unserem Canyon-Hotel „Le jardin du roi“. Es ist wunderschön, aber in der Ausstattung „ganz schön drüber“!
Über das Auswärtige Amt und Bema haben wir inzwischen mitbekommen, dass es im Land Unruhen gibt, Streiks und dass die Jugend auf die Straße geht. Gerade die Städte sind davon betroffen. Und wir sitzen in dieser Luxus-Unterkunft irgendwo im nirgendwo. Das Leben ist oft paradox und wir versuchen nichts desto trotz die Zeit zu genießen.
Isalo und die Magie des Canyons
Tag 10: Canyon-Wanderung ist heute unser Programm. Unser Nature-Guide John zeigt uns die hiesige Flora und Fauna, viele Insekten wie Wanzen, Schmetterlingslarven, die wie Blumen aussehen, Zikaden, die wie ein Blatt aussehen, Stabheuschrecken, einen Skorpion, sowie Eulen, Chamäleons, Echsen, Kattas und jede Menge farbenfroher Libellen in beachtlicher Größe! Pflanzen wie die Elefantenfußblume, die nur einen Zentimeter im Jahr wächst, andere Sukkulenten und fleischfressende Pflanzen bestaunen wir und werden nach dem Aufstieg auf das Plateau mit einem wunderschönen Ausblick belohnt. Auf dem Rückweg erfrischen wir uns in zwei Wasserlöchern mit Wasserfall mit einem Bad. Wieder gut temperiert geht es wieder zum Ausgangspunkt, wo uns ein im Urwald frisch und lokal und super lecker zubereitetes Mittagessen erwartet, um uns herum die Kattas zum Beobachten. Herz was will man mehr, das ist Urlaub pur für uns! Den Abend beschließen wir mit einem Sundowner am Fenster von Isalo.
Richtung Süden nach Toliara
Tag 11: Nun geht es auf die letzte Etappe Richtung Süden nach Toliara. Hier wird der Klimawandel sehr deutlich, es ist karg und trocken und fast nicht mehr bewohnbar! Bema hat unsere ganzen gebrauchten Wasserflaschen mit Leitungswasser in der Lodge gefüllt und sein ganzer Fahrersitz ist voll. Diese verteilt er an die Menschen und Tiere, denen wir auf unserem Weg begegnen. Man freut sich sehr darüber und wir verstehen noch einmal mehr die Not der Menschen, denn die Regierung sorgt nicht für eine adäquate Wasserversorgung. Da wird man als Europäer sehr demütig!
Wir erblicken in dieser Landschaft die ersten Baobab-Bäume, sie scheinen die einzigen zu sein, die der Dürre noch trotzen können. Wir erreichen über eine Buckelpiste die Stadt Toliara, am Meer gelegen zur Küste von Mosambik (400 km entfernt). Das Meer ist so wunderbar blau, malerische Auslegerboote, Salinen und eine Stadt, die vom Fischfang geprägt ist. Wir schlendern durch die Stadt und schauen uns das Treiben auf dem lokalen Markt an. Alles scheint friedlich, aber Bema ist ein wenig nervös. Die Ausschreitungen in den Städten werden immer mehr und man spricht davon Ausgangssperren zu verhängen. Ein merkwürdiges Gefühl, wenn man die Situation nicht wirklich durchblickt.
Unruhen, Flugausfälle und Plan B
Tag 12: Eigentlich sollten wir heute einen Flug zurück nach Tana nehmen, aber aufgrund der Streiks und Unruhen ist der Flug storniert. Wir sitzen heute hier fest. Bema und Leonie haben schnell noch einen Ausflug in ein Dornenwaldprojekt organisiert und so erfahren wir einiges über die spezielle Baumwelt im Trockengebiet und den damit verbundenen Bootsbau. Den Rest des Nachmittags verbringen wir am Strand, sammeln wunderschöne Muscheln, genießen Wind und Sonne! Bema bringt uns am Abend in einem Hotel außerhalb der Innenstadt unter, da nun auch hier die Ausgangssperre verhängt wurde und man nicht weiß, ob Unruhen ausbrechen. Er ist mit uns im Hotel untergebracht und will versuchen, dass wir morgen einen Flug bekommen.
Tag 13: Obwohl wir früh auf dem Flughafen die ersten waren und am Nachmittag ein Flug ging, sind wir doch nicht mitgekommen, da die letzten 6 freien Plätze nicht besetzt werden durften, weil nicht genug Treibstoff im Flugzeug vorhanden war. Getankt werden kann erst wieder in Tana – Mangelwirtschaft! So nächtigen wir nochmals eine Nacht im Victory-Hotel, Leonie hat schon alles organisiert und nach einigen Gesprächen, beschließen wir mit Bema 1.000 km wieder per Auto zurück nach Tana zu fahren.
Tag 14, 15, 16: Nun noch einmal quer durch Madagaskar, ca. 10 Stunden Fahrt am Tag, Pause mit Baguette, Bananen, einer World Cola und Buschtoilette. Leonie und Accept Reisen begleiten uns aus dem Hintergrund, buchen uns für die Nächte gut ein und alle sind immer sehr nett mit uns im Kontakt. Wir haben absolutes Verständnis für die Menschen, dass man nicht nur überleben, sondern leben möchte. Das Zünglein an der Waage war die Reduzierung von Strom und Wasser durch die Regierung. Wir haben selten solche Armut erlebt, obwohl die Menschen von morgens bis abends hart arbeiten und die meisten Tätigkeiten Handarbeit sind.
Wir wollten Abenteuer, wir bekamen es. Da unser Zeitplan sowieso schon getaktet war, war dann eine nicht schließen wollende Hecktür nochmal eine besondere Herausforderung! Bema blieb ruhig und wusste immer wie er das löst. Erstmal haben wir die Tür fixiert, mit dem was wir hatten. Dann haben wir ein Seil gekauft und in der nächsten Stadt gab es einen Türenspezialisten, der es tatsächlich repariert hat. Respekt!
Die letzte Unterkunft haben wir trotz Dunkelheit, regennasser Straßen, Ausgangssperre und Militärkontrollen um 3.00 h in der Nacht verlassen, um den ersten Flieger von Tana nach Nosy Be zu bekommen – Leonie muss organisiert haben wie ein Weltmeister und Bema hat uns im großen Bogen um Tana zum Flughafen gefahren. Die beiden sind noch so lange bei uns geblieben, bis wir durchs Gate mit unseren Tickets waren. So erreichen wir glücklich das wunderschöne Exora-Beach-Hotel auf Nosy Be. Accept-Reisen und Leonie sind in regem Kontakt und haben den Rest der Reise für uns angepasst.
Lokobe und die schwarze Lemurenwelt
Tag 16: Eigentlich wären wir heute noch im Norden unterwegs gewesen, aber dort ist auch alles durch die Unruhen geprägt. Nosy Be ist ruhig. Leonie hat uns für heute noch eine Ausflug per Boot durch Mangroven zum Nationalpark Lokobe organisiert. Nochmal eine wunderbare Wanderung durch den Urwald mit vielen schwarzen Lemuren und deren süßen Babies, große und winzige Chamäleons, Eulen, Frösche und einer Boa. Wieder ein super leckeres Essen am Strand mit Lemuren über uns!
Tag 17: Ein Besuch des lokalen Marktes darf natürlich nicht fehlen, hier werden Gewürze aller Art verkauft, vor allem frische Vanille! Auf Nosy Be wird übrigens das Ilang-Ilang für das Parfum Chanel No. 5 kultiviert – ein unglaublicher Duft! Nach einem Strandspaziergang geht es dann Abends noch auf den Mont Passot, von dem aus man einen Blick über die Inseln beim Sundowner genießen kann.
Walhaie und Meeresschutz auf Nosy Be
Tag 18: Science-Day: Wir fahren mit Stella und ihrer Crew vom Madagascar Whaleshark Project um die Inseln, um dem spektakulären Walhai zu begegnen. Leider war uns das Glück nicht holt, aber wir hatten einen tollen Tag und haben viel über die Arbeit erfahren. Man versucht die Walhaie zu zählen und zu besendern, zum einen Korallen wieder anzusiedeln und man kümmert sich um die Zusammensetzung des Planktons. Wieder zu Hause stellen wir einen Kontakt zwischen Stella und der Zeitschrift Mondberge her und man wird in Ausgabe 28 über dieses Projekt berichten!
Schnorcheln mit Schildkröten und Delfinen
Tag 19: Snorceling-Day: Weiter draußen gibt es wieder im Wasser viel zu sehen beim Schnorcheln und das Highlight waren sicher die grasenden Wasserschildkröten. So schön, wenn sie zum Atmen an einem vorbei an die Wasseroberfläche gleiten und man ihr Muster bewundern kann. Und als Zugabe gab es noch eine Schule Delfine! Man weiß nie, was man bekommt!
Heimreise und bleibende Eindrücke
Tag 20: Heimreise, Flug direkt von Nosy Be, mit Zwischenstopp in Addis Abeba nach Frankfurt.
Leonie hat Unglaubliches geleistet! Sie war immer mit uns und Bema im Kontakt und natürlich im Hintergrund auch mit Accept Reisen. Sie hatte immer einen Plan B, manchmal sogar C! Es war eine Ehre mit ihr zu reisen und trotz der Situation im Land hatten wir eine unglaubliche Reise! Manchmal kommt es anders als man denkt und die Kunst ist, aus allem das Beste zu machen. So haben wir auf dieser Reise mit Sicherheit viel über Land und Leute gelernt, aber auch über uns selber! Unsere Sympathie liegt absolut bei dieser unglaublichen Bevölkerung, die unbedingt bessere Lebensbedingungen verdient!
In den Wochen zu Hause stehen wir weiterhin mit Leonie in Kontakt – der Präsident ist inzwischen abgesetzt und geflohen, aber leider sind ansonsten immer noch die alten Gesichter präsent, so dass es wahrscheinlich weiteres Aufbegehren geben wird. Die Versorgung mit Wasser, Strom, Medizin und Bildungsmöglichkeiten sollten sich unbedingt verbessern, aber man ist skeptisch. Wir wünschen den Menschen dort alles Gute!
Möchte man Lemuren auf dieser Welt begegnen, die frei leben, dann hat man nur auf dieser großen Insel die Möglichkeit und wir sind glücklich, dass wir das erleben durften!
Steffi und Peter
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Steffi und Peter 





















