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Klimaschutz bei Accept Reisen

Projektspenden und Klimaschutz bei Accept Reisen

Mit jeder Reise etwas Gutes tun

Reisen bedeutet, die Welt zu entdecken und Menschen aus anderen Kulturen zu begegnen. Gleichzeitig hat jede Reise Auswirkungen auf das Klima sowie die Natur und die Lebensqualität der Menschen vor Ort.

Vor allem durch Flüge entstehen CO₂-Emissionen, die zum Klimawandel beitragen. Aber auch im Reiseland selbst hinterlassen wir Spuren.

Uns ist wichtig, diese Auswirkungen transparent zu kommunizieren und Verantwortung zu übernehmen. Dazu gehört für uns auch, lokale Gemeinschaften und Initiativen gezielt zu stärken und langfristige Partnerschaften aufzubauen.

Wir möchten unsere Reisen so gestalten, dass sensible Ökosystem geschützt werden und unsere Reisen für alle Beteiligten einen echten Mehrwert schaffen. Für unsere Gäste durch authentische Erlebnisse und echte Begegnungen. Für unsere Gastgeber durch Wertschätzung, faire Zusammenarbeit und konkrete Unterstützung vor Ort.

Was unsere Reisen besonders macht

Viele positive Effekte entstehen bereits durch die Reise selbst. Durch die enge Zusammenarbeit mit lokalen Partnern, die Wahl unserer Unterkünfte und Aktivitäten sowie die Wertschöpfung vor Ort. Darüber hinaus gehen wir bewusst einen Schritt weiter.

Für jeden Reisenden fließen konkrete Beiträge in Klimaschutz, soziale Projekte sowie den Schutz von Tier und Natur. Diese Spenden sind fester Bestandteil jeder Reise und klar definiert. Die unterstützten Initiativen wählen wir sorgfältig aus und stehen im direkten Austausch mit den Verantwortlichen vor Ort.

Wichtig ist uns dabei natürlich der direkte Bezug: Unsere unterstützen Projekte liegen immer in unseren Reiseländern, vor allem im östlichen und südlichen Afrika sowie in Mittelamerika.

Unsere drei inkludierten Projektspenden

Unsere Projektspenden bestehen aus drei festen Bausteinen, die in jeder unserer Reisen enthalten sind. Sie verbinden Klimaschutz, soziale Verantwortung und den Schutz von Tier und Natur.

Durch den regelmäßigen Wechsel der Projekte, in der Regel alle 1- 2 Jahre, können wir unterschiedliche Partnerinitiativen fördern und dort helfen, wo Unterstützung aktuell besonders gebraucht wird.

1. Klimaschutz durch CO₂-Reduzierung und Vermeidung

Was ist CO₂ und wieviel entsteht bei einer Fernreise?

CO₂ ist ein Treibhausgas, das zur globalen Erwärmung beiträgt. Es sammelt sich in der Atmosphäre und verstärkt den natürlichen Treibhauseffekt. Die Folgen sind unter anderem steigende Temperaturen, veränderte Niederschlagsmuster und zunehmende Extremwetterereignisse.

Die Höhe der Emissionen hängt stark vom Reiseziel und der Flugdauer ab. Einige Beispiele aus unserem Reiseportfolio zur Orientierung, jeweils für einen Direktflug in der Economy Class ab/bis Deutschland.

  • Flug nach Kenia und zurück: ca. 2,3 Tonnen CO₂ pro Person
  • Flug nach Südafrika und zurück: ca. 3,8 Tonnen CO₂ pro Person
  • Flug nach Namibia und zurück: ca. 3,1 Tonnen CO₂ pro Person
  • Flug nach Costa Rica und zurück: ca. 3,8 Tonnen CO₂ pro Person
  • Flug nach Sri Lanka und zurück: ca. 3,1 Tonnen CO₂ pro Person

Wie Accept Reisen Verantwortung für CO₂-Emissionen übernehmen?

dürre in Kenia Baum pflanzen Green Belt Movement

Wir berechnen die CO₂-Emissionen, die durch An- und Abreise sowie durch Inlandsflüge während der Reise entstehen. Die von uns unterstützten Projekte setzen genau hier an. Durch unsere Zusammenarbeit mit myclimate unterstützen wir Projekte, die Emissionen an anderer Stelle reduzieren oder CO₂ langfristig binden, etwa durch Aufforstung, nachhaltige Landnutzung oder effizientere Technologien, die den CO₂-Ausstoß in lokalen Gemeinden reduzieren.

Unsere Projektspenden können zwar die CO₂-Emissionen für die An- und Abreise per Flug nicht vermeiden, sind aber ein wichtiger Schritt, um Verantwortung zu übernehmen und dennoch eine konkrete Wirkung im Klimaschutz zu erzielen.

Aktuell unterstützen wir mit jeder Reise das Aufforstungsprojekt in Uganda, das von myclimate und ECOTRUST geführt wird. Dort werden Wälder aufgeforstet und gleichzeitig Lebensgrundlagen für lokale Gemeinden geschaffen. Weitere Infos zum Klimaschutzprojekt finden Sie hier:

Kleinbauern forsten Wälder auf in Uganda

2. Soziale Unterstützung vor Ort

Trude Adler Schule Unterricht Sansibar

Zusätzlich fließen pro Reiseteilnehmer immer 5 EUR in ein soziales Projekt.

Gerade dieser Bereich liegt uns besonders am Herzen. Reisen schafft Begegnung, aber benötigt auch Verantwortung gegenüber den Menschen vor Ort.

Aktuell fördern wir die Trude Adler Schule auf Sansibar. Die Schule wurde 2013 von einer Aachenerin gegründet und ermöglicht benachteiligten Kindern und Jugendlichen Zugang zu Bildung.

Auch wenn ein Besuch solcher Einrichtungen im Rahmen unserer Reisen bewusst nicht vorgesehen ist, haben wir uns persönlich ein Bild vor Ort gemacht. Wir stehen im Austausch mit der Schulleitung und können somit immer nachvollziehen, wie die Spenden eingesetzt werden und welche konkrete Wirkung sie entfalten.

Bildung ist ein zentraler Schlüssel für nachhaltige Entwicklung. Mit unserer Unterstützung möchten wir dazu beitragen, Chancen zu schaffen, Perspektiven zu eröffnen und lokale Strukturen langfristig zu stärken.

Weitere Informationen zur Schule finden Sie hier:

Trude Adler Schule

3. Schutz von Wildtieren und Lebensräumen

Namibia Safari Tiere Nashorn

Weitere 5 EUR pro Person fließen in ein Projekt im Bereich Tier- und Naturschutz.

Bereits durch die Reise selbst leisten unsere Gäste einen wichtigen Beitrag. Eintrittsgebühren für Nationalparks und Schutzgebiete sind eine zentrale Einnahmequelle für den Erhalt von Natur und Artenvielfalt. Sie finanzieren Ranger, Schutzmaßnahmen und den langfristigen Erhalt sensibler Lebensräume.

Auch der Besuch ausgewählter Tierschutzeinrichtungen leistet einen positiven Beitrag, wie beispielsweise der Besuch der David Sheldrick Elefantenauswilderungsstation im Tsavo Ost Nationalpark in Kenia oder dem Jaguar Rescue Center in Costa Rica. Diese Initiativen kümmern sich um verletzte oder verwaiste Tiere und bereiten sie auf ein Leben in freier Wildbahn vor.

Wir möchten aber über diesen Beitrag hinausgehen. Deshalb unterstützen wir für jeden Reisenden zusätzlich ein ausgewähltes Herzensprojekt im Bereich Tier- und Naturschutz.

Derzeit fördern wir das Rhino Momma Project in Namibia. Ziel des Projekts ist es, Nashörner zu schützen und ihren Lebensraum langfristig zu sichern. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem Schutz von Muttertieren und ihren Jungtieren. Gleichzeitig werden lokale Gemeinden eingebunden, um nachhaltige Lösungen für den Artenschutz zu entwickeln und die Akzeptanz vor Ort zu stärken.

Weitere lokale Initiativen

In einigen Reiseländern unterstützen wir zusätzlich weitere Projekte gemeinsam mit unseren lokalen Partnern vor Ort.

Dazu gehören beispielsweise:

  • eine Schule in Ukunda in Kenia
  • das lokale Klimaschutzprojekt “Green Belt Movement” in Kenia

Diese Initiativen sind aus langjährigen Partnerschaften und persönlichem Austausch vor Ort entstanden und ermöglichen Hilfe dort, wo sie konkret gebraucht wird.

Unser Verständnis von fairem Reisen

Nachhaltigkeit bedeutet für uns, Verantwortung ganzheitlich zu denken. Dazu gehört:

  • Transparenz über die Auswirkungen von Reisen
  • bewusste Auswahl sinnvoller Projekte
  • langfristige Partnerschaften vor Ort
  • konkrete und kontinuierliche Beiträge statt bloßer Versprechen

Projektspenden sind bei Accept Reisen kein Zusatz, sondern ein fester Bestandteil jeder Reiseplanung. Sie verbinden bewusstes Reisen mit aktivem Klimaschutz und schaffen Mehrwert für Reisende und Gastgeber gleichermaßen.

Ist es schließlich nicht genau dieses Zusammenspiel aus echten Begegnungen und einem guten Gefühl, das eine Reise wirklich wertvoll macht?

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