Meru Nationalpark

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Meru Nationalpark

Der Meru Nationalpark ist unter anderem als der Ort bekannt, an dem die Künstlerin Joy Adamson die Löwin Elsa aufzog und den sie ihn in ihrem 1960 erschienenen Buch „Frei geboren. Eine Löwin in zwei Welten“ verewigte. Das acht Jahre später gegründete, 870 km² große Schutzgebiet liegt auf dem Äquator und ca. 100 km nordöstlich des Mount Kenya. Vom Park aus bietet sich ein schöner Blick auf das zweithöchste Bergmassiv des Kontinents. 

Dank seiner Lage gehört der Meru Nationalpark zu den artenreichsten Schutzgebieten des Landes. In ihm überschneiden sich die Verbreitungsgrenzen der nur im Norden bzw. nur im Süden Kenias vorkommenden Tiere. Neben dem seltenen Kleinen Kudu kann man unter anderem Elefanten, Zebras, Antilopen, Wasserböcke, Geparden, Leoparden, Giraffen, Nilpferde, Pythons, Kobras, Büffel und über 427 Vogelarten sichten.

Die Regenzeit fällt in die Monate April bis Juni sowie November und Dezember. Aufgrund der jedoch relativ geringen Niederschlagsmenge ist der Park ganzjährig gut befahrbar. 

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