Monteverde Nationalpark

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Monteverde Nationalpark

Der 1972 gegründete Monteverde Nationalpark liegt in der Provinz Puntarenas entlang der Cordillera Tilaran. Sie stellen eine wichtige Wasserscheide des Kontinents dar und sorgen so für die atemberaubende biologische Vielfalt dieser Region. Mit unglaublichen 2.500 Pflanzenarten, 120 Reptilien-und Amphibienarten, 100 Säugetierarten, 400 Vogelarten und über 10.000 Insektenarten kommt der Besucher aus dem Staunen nicht mehr heraus. In den dichtbewachsenen Hängen stehen die Chancen gut  Glockenvogel, Kolibri und Tukan zu erspähen. Ein besonderes Highlight – nicht nur für passionierte Vogelbeobachter – ist der Quetzal, Göttervogel der Maya. Seine langen, grünen und knallroten Federn sind ein absoluter Hingucker. Bei Tag- und Nachtwanderungen können sich auch Jaguar, Puma, Tapire und Opossums offenbaren.

Der Nebelregenwald Monteverde macht seinem Namen alle Ehre: ein grüner Berg eingebettet in feuchte Nebelschleier. Das mögen auch Faultiere, Waschbären, Gürteltiere und Nasenbären. Und wer genau hinschaut oder mit fachkundiger Führung unterwegs ist, entdeckt vielleicht den Harlekin-Frosch und den Rotaugenfrosch. Auf verschiedenen Wanderrouten kann der Park erkundet werden. Doch eine Besonderheit ist es sicherlich, sich den Naturschauspielen auf Augenhöhe zu nähern. Dies ist mit einer gemütlichen Fahrt mit der Seilbahn, auf einer faszinierenden Wanderung über verschiedene Hängebrücken und mit einer abenteuerlichen Canopy-Tour (Zip Line) möglich. So kommt man den Epiphyten, Bromelien und Orchideen ganz nahe. Eintauchen in die mystische Welt des Nebelwaldes, den Geräuschen der Tropen lauschen und den Duft des Dschungels einatmen: all das bietet der Monteverde Nationalpark auf einer Fläche von 142km².
Der in der Nachbarschaft gelegene, kleinere Santa Elena Nationalpark hat eine ähnliche große Variabilität von Flora und Fauna zu bieten plus eine Population von Klammeraffen, welche sich nur hier aufhalten. An klaren Tagen ist es möglich einen Blick auf den stolzen Vulkan Arenal vom Aussichtturm zu erhaschen.

Bei den Ausflügen ist die Richtige Kleidung gefragt, denn auf Grund der feuchten Witterung und der Tatsache, dass man sich auf über 1400 Metern über dem Meeresspiegel befindet kann es zu Temperatur- bzw. Wetterschwankungen kommen. Es empfiehlt sich Regenkleidung, etwas Wärmendes und feste Schuhe im Gepäck zu haben. Teilweise kann Equipment auch am Parkbüro geliehen werden.

Einen Abstecher lohnt der Schmetterlingsgarten. Er liegt zwischen Santa Elena und dem Monteverde Nationalpark. Zahlreich kann man hier recht mühelos mit einer vom Experten geführten Tour die großen und kleinen bunten geflügelten Wesen bei ihrem rastlosen Treiben beobachten. Gleichsam empfehlenswert ist ein Besuch beim informativen „Frog-Pond“ (Amphibien-Ausstellung in Santa Elena), wo wir mit Geduld und aufmerksamen Auge sehr seltene und farbenfrohe, exotische Frösche sichten können. Oder man verweilt bei der anschaulichen und lehrreichen Fledermaus- Ausstellung im „Bat-Jungle“. Eintrittsgelder gehen zumeist den Projekten zum Schutz und Erhalt der Arten zugute.

Ausgangsorte für Exkursionen sind der kleine Ort Santa Elena und die sich an der Zufahrtsstraße erstreckende Siedlung Monteverde. Santa Elena befindet sich etwa 6 km vom Eingang zum Monteverde Nationalpark entfernt. Dort gibt es Unterkünfte für verschiedene Budgets, sowie Restaurants, Touren- und Transportmöglichkeiten (die Hauptstadt San Jose’ ist 160 km entfernt und mit dem Bus in etwa 4 Stunden zu erreichen, nach Liberia sind es etwa 140 km).

In der Siedlung Monteverde findet man die Ausstellungsräume von CASEM, the Cooperativa de Artesanas de Santa Elena y Monteverde. Diese gemeinnützige Organisation unterstützt die soziale Unabhängigkeit von Künstlerinnen. Hier findet man wunderschöne, originelle und handgefertigte Erinnerungen an eine außergewöhnliche Costa Rica-Reise.

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