Kitulo Nationalpark

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Kitulo Nationalpark

Der erst 2005 ins Leben gerufene Kitulo Nationalpark, der von den Einheimischen als “Garten Gottes” bezeichnet wird, ist der erste ostafrikanische Nationalpark, der nicht aufgrund seiner Fauna sondern Flora zum Schutzgebiet erklärt wurde. Dieses 412,9 km² große, im Süden Tansanias gelegene Paradies für Botaniker und Wanderer liegt von alpinen Gebirgszügen umgeben auf einem Hochplateau.

Auf dem vulkanischen Boden gedeiht eine alpine Graslandschaft, die unter anderem 45 Orchideenarten sowie über 30 endemische Pflanzenarten hervorbringt. Großwild sucht man hier vergebens, jedoch können endemische Schmetterlings- sowie Amphibienarten bewundert werden.

In der Regenzeit von Dezember bis April, wenn die Wiesen voller Wildblumen stehen, zeigt sich der Kitulo Nationalpark von seiner schönsten Seite. Für ausgedehnte Wanderungen eignen sich jedoch insbesondere die sonnigeren Monate September, Oktober und November.