Kalahari

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Kalahari

Die Kalahari bedeckt das östliche Drittel Namibias, fast ganz Botswana und den nördlichsten Teil der Provinz Nordkap in Südafrika. Insgesamt ist sie Teil des mehr als 1 Mio. km2 großen Kalaharibeckens und die größte zusammenhängende Sandfläche der Erde. Im Südwesten verschmilzt sie mit der Namib. Offiziell ist die Kalahari keine Wüste, sondern eine Dorn-und Trockensavanne. Charakteristisch sind besonders Kameldornbäume. Die Kalahari ist die alte Heimat der Buschmänner, von denen einige noch in dieser Halbwüste leben. Aufgrund des weitgehend roten Sand, der sich zu oftmals zu Dünen bildet, wird die Kalahari häufig als Wüste bezeichnet. Besonders kann man diese östlich von Mariental bestaunen. Die Kalahari ist Heimat des vom Aussterben bedrohten Afrikanische Wildhund, Löwen, Leoparden, Geparden, Giraffen und viele Antilopenarten.
Für Wildbeobachtungen in der südlichen Kalahari ist die beste Reisezeit entweder im Mai oder Juni nach dem Regen, wenn die Tierwelt in die Region zurückkehrt.