Dunedin & Otago

/
/
Dunedin & Otago

Die Region Otago bietet sowohl städtische als auch ländliche Attraktionen. Sein historisches Herz ist die Küstenstadt Dunedin, Heimat einer lebendigen Studentenkultur- und Kunstszene und ist auch als Edinburgh Neuseelands aufgrund seines schottischen Ursprungs bekannt. 1844 landeten hier die schottischen Presbyterianer und erwarben Land von den Maori, wo sie 1860-1861 Gold  fanden. Viele architektonische Gebäude erinnern an die Zeit, wie der  Bahnhof im flämischen Renaissancestil und das Olveston Historic Home. Der Bahnhof bekam jedoch bald spöttisch den Namen Lebkuchen George. Von hier aus startet ebenfalls der historische Zug Taieri Railway durch das Hinterland von Central Otago nach Pukerangi.

Obwohl sich Dunedin über Hügel und Surfstrände hinaus erstreckt, hat die Stadt ein kompaktes und überschaubares Zentrum, das sich auf The Octagon konzentriert. Diese gepflegte, von Bäumen gesäumte Grünfläche wird von der Kunstgalerie, dem viktorianischen Rathaus und der St. Pauls Cathedral begrenzt. Hier befindet sich ebenfalls eine Statue von Robert Burns, die auf Dunedin als Literaturstadt weißt. Ein Highlight von Dunedin ist die Otago-Halbinsel, wo Pinguine, Albatrosse, Seelöwen und Robben leicht gesichtet werden können. Außerdem findet man hier das Larnach Catsle, das einzige Schloss Neuseelands, was besonders für seine Spuk- und Skandalgeschichten bekannt ist und den Bauherren in den Ruin trieb. Als Hauptattraktion gilt das Naturreservat Taiaroa Head, wo eine Kolonie von Königsalbatrossen leben.
Das koloniale Neuseeland findet man auch in den Goldrauschstädten wie Clyde, St. Bathans, Naseby und Ophir. Seaside Oamaru hat ein wundervolles historisches Revier und ansässige Pinguinkolonien. Ebenfalls beliebt ist die Region für Fahrradfahrer. Der Otago-Bahnweg (Otago Central Rail Trail) verbindet auf 150 km Länge die Städte Clyde und Middlemarch.