Caprivi Streifen

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Caprivi Streifen

Der Caprivi Streifen ist ein 460 km langer Landstreifen in Nordostnamibia. Seit 2013 wurde das Gebiet in Sambesi umbenannt. Er teilt sich in die Regionen Sambesi und Kavango-Ost, am Nordrand der Kalahari. Charakteristisch sind Mopane- und Terminalia-Laubwälder und eine tropische Vegetation mit flachen Sumpfgebieten. Der Capriva Streifen verbindet Namibia mit den Viktoriafällen und dem Chobe-Nationalpark in Botswana und ist daher ein guter Zwischenstopp auf dem Weg nach Botswana. Jedoch gibt es hier auch die Möglichkeit zur Wildtierbeobachung. Nach Jahrzehnten der Wilderei kehrt die Tierwelt in die Region zurück. Zudem ist das Gebiet das wasserreichste Gebiet in Namibia dank der Niederschläge und der Flüsse Okavango, Kwando und Zambesi. Besonders zahlreich sind die Elefanten, jedoch ist die Vegetation sehr dicht, so dass sie nicht immer zu sehen sind. In mehreren Reservaten (Bwabwata, Mudumu, Mamili) werden die Tiere geschützt und können zwischen Namibia, Sambia und Botswana umherwandern. Neben Elefanten gibt es auch noch zahlreiche andere Tiere wie Büffel, Flusspferde, Krokodile, Löwen und Leoparden. Als Reisezeit eignen sich die Wintermonate zwischen Mai und August, da in der Zeit Trockenzeit herrscht.
In der Nähe von Bagani liegen die Poppa Falls. Zwar sind sie nicht so eindrucksvoll wie die Victoriafälle, jedoch gibt es hier gute Möglichkeiten zum Wandern und zur Vogelbeobachtung. Schwimmen ist aufgrund der Krokodile nicht sicher.