Namibia bringt Leben ins Museum

Namibia bringt Leben ins Museum

30. August 2011
Die Living Culture Foundation Namibia (LCFN), eine gemeinnützige deutsch-namibische Organisation, setzt sich auf ungewöhnliche und erfolgreiche Weise für kulturelle Entwicklung in Namibia ein. Mit so genannten „Lebenden Museen” soll zum Erhalt der Kultur und zur Armutsbekämpfung beigetragen werden.
Das Konzept ist überraschend einfach: Ein Lebendes Museum ist eine Siedlung einer bestimmten Sprachgruppe, die so errichtet wurde, wie Niederlassungen dieses Volkes gebaut waren, bevor der europäisch-koloniale Einfluss die traditionelle Kultur veränderte. Die “Darsteller”, die dort arbeiten, sind Ureinwohner, die ihre eigene Kultur präsentieren, indem sie traditionelle, rekonstruierte Kleidung tragen und interessierten Gästen Aktivitäten aus ihrer Lebenswelt vermitteln.
Eine Art Freilichtmuseum also, aber das vorrangige Ziel ist es, den Mitgliedern einer Sprachgruppe – im Besonderen den Kindern – durch die Beschäftigung mit den Ursprüngen ihrer Kultur die Möglichkeit zu geben, ihren kulturellen Hintergrund zu verstehen und so einen Teil ihrer kulturellen Identität zurückzugewinnen. Dabei werden neue und dringend benötigte Einkommensmöglichkeiten geschaffen. Touristen, aber auch Schüler, Studenten oder Namibier können durch ein Lebendes Museum die Besonderheiten der dargestellten Kulturen auf interaktive Art und Weise kennen und schätzen lernen. So werden auch kulturelle Annäherung und Toleranz gefördert.
Erst kürzlich besuchte der deutsche TV-Star Ranga Yogeshwar so ein Lebendes Museum. Neue Erfahrungen für den Wissenschaftsjournalisten, als er für „Die große Show der Naturwunder”, die der 52-Jährige zusammen mit Frank Elstner im Ersten moderiert, in Namibia mehrere Tage mit Buschleuten zusammenlebte. Extreme Armut auf der einen Seite machten aus dem Besuch „ein Experiment, das mir viel abverlangt hat”, wie Yogeshwar zugab. Auf der anderen Seite aber war er beeindruckt von dem reichen Schatz an Kenntnissen und Strategien für das Überleben in der kargen Landschaft am Rande der Kalahari, den das Volk der San seit Jahrtausenden kennt. Die Ureinwohner kennen bis heute viele hundert ess- und verwertbare Pflanzen und sind meisterhafte Jäger. Erleben Sie auf einer Namibia Reise die eindrucksvolle Flora- und Fauna des westafrikanischen Landes.
Quelle: asa-africa.com

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