Jambo Kenia!

Jambo Kenia!

Vor 20 Jahren besuchte ich meinen Mann, der als Arzt in Nakuru arbeitete. Seit dieser Zeit lässt mich die Sehnsucht nach Afrika nicht mehr los.

So erzählte ich im Sommer wieder einmal von Kenia und begeisterte zwei Freundinnen dermaßen, daß wir an Ort und Stelle beschlossen nach Kenia zu reisen.

Mit “Accept-Reisen” fanden wir den Partner für unsere Unternehmung. Wir planten gemeinsam die Kenia Safari.

Ein bischen mulmig war uns schon bei unserem Alter: 70, 75, und 77 Jahre. Aber unsere Familien bestärkten und unterstützten uns dabei.

So planten wir Kenia Safaris in verschiedene Nationalparks und Reservate sowie auch Besuche von sozialen/umweltfreundlichen Projekten : z.B. “Green Belt Movment” von Wangari Maathai ins Leben gerufen, der Friedensnobelpreisträgerin von 2004. Sie setzt sich zusammen mit den Dorffrauen aktiv für die Aufforstung einheimischer Bäume in Kenia ein.

Ein anderes Projekt: “Kazuri” Bead Factory. Alleinerziehende Mütter aus den Slams fertigen wunderschönen Keramikschmuck an, der mittlerweile in alle Welt vertrieben wird.

Ein drittes Projekt vor den Toren Nairobis ist eine Glasmanufaktur, aus altem Glas werden richtige Kunstwerke hergestellen. Hier unterstützt eine deutsche Initiative.

Von allen Besuchen waren wir sehr berührt und begeistert. Wir sahen, es bewegt sich etwas in Kenia.

Unser erfahrener Guide fuhr uns mit seinem grünen Jeep sicher und kundig durch das Land, oft auf holprigen Wegen. Humorvoll und selbstironisch spach er von “unserer Kenia Autobahn” Mit scharfem, geübtem Blick zeigte er uns immer wieder Löwen, die wir sicher nicht bemerkt hätten. Ein ortskundiger Führer ist meines Erachtens sehr wichtig. Wir fühlten uns sehr sicher mit ihm und haben sehr viel gesehen und erlebt.

Erste Etappe unserer Kenia Safari war Aberdares Nationalpark am Fuße des Mt. Kenya. Giraffen, Büffelherden, Antilopen, Zebras und Elefanten kreuzten immer wieder unsere Wege.
Wir glaubten zu träumen! Von der Terrasse des “The Ark”-Baumhauses beobachteten wir stundenlang Elefanten- und Büffelfamilien – ganz nah.
Sehr gute Verpflegung und ebensolchen Service fanden wir übrigens überall auf unserer Kenia Reise.

Nächster Etappe: Lake Naivasha
Kleiner Umweg über den Äquator. Hier verlor ich meinen Fotoapparat, den ich dann, dank der vielen guten Kontakte unseres Guides, wohlbehalten am nächsten Tag am Lake Naivasha Hotel wiederbekam. Zunächst fuhren wir durch Kaffee-, Tee-, Ananas- und Sisalplantagen, durch größere Städte wie Nyeri, durchs Great Rift Valley, einer der interessantesten Landschaften unserer Erde.
Unvergessliche Bootsfahrt auf dem Lake Naivasha: Flusspferde schnaubten um uns herum. Kormorane, Pelikane, Ibisse, Reiher u.a. Vögel flogen bei unserem Kommen auf. Einmalig!

Nächste Etappe: Hell´s Gate
Wanderung im neu entstehenden Reservat mit Ranger zwischen Zebras, Antilopen, Warzenschweinen. Abstieg zur Hell´s Gate-Schlucht. Vielleicht nicht gerade was für “Oldies”, aber abenteuerlich für junge Leute.
Später Besuch am Abend bei Joy Adams (Löwin Elsa). Auch ein Besuch im Museum bei Karen Blixen bei Nairobi war für uns ein Muss in Afrika.

Nächste Etappe: Massai Mara
Besuch eines Massai-Dorfes. Begegnung mit ihrem Leben zeigt ein anderes Kenia.
Übrigens 10 Kühe kostet dort eine Frau!
Reservat Massai Mara:
Unendliche Weite und absolute Stille der Savanne, wenn wir den Motor und unseren Mund mal abschalteten. Picknick am Mara Fluss. Affenfamilien stibitzten blitzschnell etwas aus unseren Esspaketen.
Immer wieder riesige Gnuherden, Löwen, Giraffen, Elefanten. Sogar ein Nashorn wurde gesichtet. Stundenlang sahen wir den Tieren zu. Diesmal waren sie in freier Wildbahn und wir im “Käfig”. Es war ein Traum!

Nächste Etappe: Amboseli NP
Durchs Rift Valley zum Amboseli Nationalpark. Wieder Wildtiere in großer Zahl auf recht kleinem Raum. Frühmorgens und nachmittags ging es auf Safari. Dazwischen genossen wir die absolut bezaubernde “Serena Lodge” am Fuße des Kilimanjaro.
Bei einem Drink auf der Terrasse geht der Blick über die Savanne zu badenden Elefanten, grasenden Zebras und Gazellen, vorbeihuschenden Schakale und so kommt mir in den Sinn: Hemingways: ”Schnee am Kilimanjaro”

Kwa heri ya kuonana…Kenia

Share on facebook
Facebook
Share on whatsapp
WhatsApp

Mehr Entdecken

Umwelt – Community save my nature

save my nature hat das Ziel, möglichst viele Menschen anzuregen, sich mit den Themen Umwelt- und Klimaschutz sowie Nachhaltigkeit auseinander zu setzen

Scroll to Top

„DSVGO Hinweis: Mit dem Klicken auf dem WhatsApp Button, erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre Daten (insbesondere Telefonnummer und Name) an Facebook und WhatsApp weitergegeben werden. WhatsApp Inc. teilt Informationen weltweit, sowohl intern mit den Facebook-Unternehmen als auch extern mit Unternehmen, Dienstleistern und Partnern und außerdem mit jenen, mit denen du weltweit kommunizierst. Deine Informationen können für die in dieser Datenschutzrichtlinie beschriebenen Zwecke beispielsweise in die USA oder andere Drittländer übertragen oder übermittelt bzw. dort gespeichert und verarbeitet werden.

Da wir keine Kontakte auf unseren Smartphones speichern, bitte wir Sie bei der Kommunikation immer Ihren Namen anzugeben.“