Geheimnisvolle Osterinsel

Geheimnisvolle Osterinsel

Die Osterinsel in Chile, ursprünglich Rapa Nui genannt, blickt auf eine turbulente Geschichte zurück seit ihrer Entdeckung und dem Tourismusboom, der sowohl zu Konflikten unter den Einheimischen, als auch zu Umweltkonflikten führt. Die isolierte Insel liegt 3500 Kilometer vom südamerikanischen Kontinent entfernt, ist kleiner als Fehmarn und ist Heimat von 7750 Menschen, von denen nur ungefähr 40 Prozent Rapanui sind. Besonders bekannt ist die Insel für ihre jahrhundertalten Steinstatuen, der Moai, um die sich viele Legenden um den Ursprang ranken.
Die Geschichte der heutigen Osterinsel begann 1722 als der Niederländer Jakob Roggeveen als erster Europäer die Insel betrat und nach dem Tag der Entdeckung benannte. Aus Rapa Nui wurde die Osterinsel, ein Name gegen die sich die Einheimischen seither sträuben. Mit der Entdeckung der Insel kam es zu Enteignungen, wie auch von den weltberühmten Moai Statuen, Verbrennung von Zeugnissen der einheimischen Schöpfungsgeschichte und Vetreibung und Enteignung von Gebieten. Erst 1914 war es den Rapa Nui wieder erlaubt ihr Dorf zu verlassen und und es dauerte weitere rund 50 Jahre bis es ihnen erlaubt war einen chilenischen Pass zu besitzen und die Insel zu verlassen. Seitdem vermischen sich die Einheimischen immer mehr mit Zugezogenen, wie Forschern Weltenbummlern und Studenten aus aller Welt. Eine Folge ist die Verdopplung der Bevölkerung in wenigen Jahrzenten.
Ein neues Gesetz beschränkt ab August den Besucherandrang, da künftig Touristen maximal 30 Tage auf der Insel bleiben dürfen und nicht wie vorher 90. Zudem müssen sie weitere Voraussetzungen erfüllen, wie Hotelreservierungen. Behördenformulare, und Flugtickets für Hin-und Rückflug. Nur im Falle eine Heirat mit einem Rapanui darf ein Tourist  dauerhaft auf der Insel bleiben oder auch Staatsbedienstete in Chile haben eine Sondererlaubnis. Die Folgen des T   ourismusbooms in den letzten 20 Jahren führte zu Ressourcenknappheit, zunehmender Bebauung der Insel, und Gefährdung der Flora und Fauna. Besonders zeigt sich  dies an den Müllbergen, die immer mehr anwachsen. Zu den Touristen gibt es eine weitere Gefahr, die noch schwieriger zu kontrollieren ist: die Steigung des Meeresspiegels und Erderwärmung.

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