Tansania Selbstfahrerreise September 2019

Tansania Selbstfahrerreise September 2019

1.) Die Vorbereitungen:
Was braucht man eigentlich alles, wenn man das erste Mal nach Tansania (Ostafrika) reist? Anderer Kontinent, unbekanntes Land und fremde Sitten. Eigentlich braucht man gar nicht so viel, wie die meisten jetzt denken würden. Mit einem gültigen Reisepass, einem internationalen Führerschein, einer Kreditkarte und natürlich mit dem passenden Visum ist man schon sehr gut ausgerüstet. Zwei Monate vor Reisebeginn sollte man sich bei einem Tropenmediziner früh genug beraten und über sinnvolle Impfungen aufklären lassen. Eine Auslandskrankenversicherung für eine eventuelle medizinische Versorgung wäre meines Erachtens auch immer angebracht. Passende Kleidung und Ausrüstung sind natürlich vorauszusetzen. Aber was heißt jetzt genau passend und wie viel davon brauche ich wirklich? Lange Trekkinghosen und Oberteile, sowie feste Schuhe, Sonnenbrille und einen Hut oder Kappe gehören praktisch zur Grundausstattung für eine Safari. Obwohl ich die Erfahrung gemacht habe, dass man wie hier beim Selbstfahren den ganzen Tag im Auto sitzt, da darf die Shorts + T-Shirt inkl. bequemer Schuhe auch nicht fehlen. Je nach Reiseverlauf und je nach Art der Reise kann man seine Kleidung also anpassen. Bei der Ausrüstung würde ich ein Fernglas, eine gute Kamera, eine Powerbank und einen passenden Insektenschutz, sowie Sonnenschutzmittel empfehlen.

2.) Die Anreise:

Die Vorbereitungen stehen, jetzt kann das Abenteuer langsam beginnen. Da ich aus dem Kreis Aachen komme, startet meine Reise um 03:00 Uhr Nachts mit der Fahrt zum Hauptbahnhof von Brüssel. Als ich dort ankam, bin ich zur nächsten Info gegangen um dort mein Zugticket erstellen zu lassen. Da ich ab Amsterdam mit der KLM nach Tansania flog, war die Zugfahrt mit dem Thalys bereits im Ticket inkludiert. Also ab zum Bahnsteig und rein in den Thalys. Die Fahrt war sehr angenehm und das Personal sehr zuvorkommend. So nun stand ich in Amsterdam, in einem riesigen Flughafen. Wieder ab zur Info und Fragen, wo ich genau lang müsste. Die Gepäckaufgabe, sowie der Check-In verliefen reibungslos, nur bei der Sicherheitskontrolle brauchte es einiges an Zeit. Mein Sitzplatz im Flieger war sehr komfortabel, viel Beinfreiheit und ein modernes Betriebssystem am eigenen Bildschirm: Filme, Music und zubuchbares WLAN gehören zur Grundausstattung. Nach ca. 8 Stunden landeten wir am Kilimanjaro Airport, beim Aussteigen spürte ich schon die Klimaveränderung. So noch durch die nötige Sicherheitskontrolle, das Visum genehmigen lassen und das Gepäck holen. Mein Fahrer wartete bereits auf mich.

3.) Die erste Nacht in der Chanya Lodge:

Die Fahrt vom Flughafen nach Moshi ging recht zügig, aber leider war es schon bei meiner Ankunft am Kili sehr dunkel. Ich hätte gerne mehr von der neuen Umgebung gesehen, aber schon bei der Einfahrt zur Chanya Lodge, wusste ich, ich bin in Afrika. Die Lodge gefiel mir gleich auf den ersten Blick, zentrale Lage, aber trotzdem etwas Abseits und das Personal war gleich beim Check-In überfreundlich und hilfsbereit. Jetzt ab ins neue Zimmer. Das Zimmer war riesig, sehr sauber und stilvoll eingerichtet. Schnell die Klamotten aufs Bett und ab unter die Dusche. Beim Abendessen am Pool traf ich dann bereits meine ersten Mitreisenden. Wir aßen und tranken zusammen und ließen den ersten Abend in Tansania ausklingen. Für den nächsten Morgen standen bereits das Frühstück um 07:00 Uhr und die Unterweisung für das neue Fahrzeug auf dem Plan…….

4.) Der erste Tag in Moshi…….

Ich habe wie ein Baby geschlafen und bin voll motiviert als erster zum Frühstück marschiert. Nach einem sehr guten und ausgiebigen Frühstück ging es dann schnurstracks zum neuen Fahrzeug – ein Tata 4×4 Pickup mit Doppelkabine. Nach einer ausführlichen Unterweisung und der Einstellungen für das GPS System, fuhren wir gleich los nach Moshi. Schnell Tanken, Geld am ATM (Geldautomat) abheben – meinen ersten Tansania Schilling – und dann auf in Richtung Kilimanjaro. Die erste Umstellung war ganz klar der Linksverkehr. Schon komisch, wenn man immer auf der anderen Seite sitzt. Aber nach den ersten Kilometern gewöhnt man sich eigentlich sehr schnell daran. Der Verkehr dort war zwar etwas chaotisch, aber mit der richtigen, zurückhaltenden Fahrweise, klappt auch dies ganz schnell. Wir fuhren sehr zielstrebig zum Kilimanjaro, schnell noch die Parkgebühren bezahlt und rauf ging es bis zum Parkplatz auf 3400 m. Die Luft, bzw. die sehr dünne Luft, die Vegetation und das neue Klima hinterließen gleich einen unvergesslichen Eindruck bei mir. Noch ein paar Bilder und eine kurze Besprechung mit unserem Trekking Guide, welchen wir schon in der Chanya Lodge beim Frühstück trafen und die Tour Richtung Shira Plateau begann. Die Aussicht war der Hammer, aber die Anstrengung war unglaublich. Für mich als ungeübten Wanderer, eine echte Herausforderung. Aber die Aussicht auf den höchsten Berg Afrikas machte alles wett. Nach der Trekking Tour fuhren wir wieder nach Moshi zur Chanya Lodge und freuten uns auf eine heiße Dusche und ein gutes Abendessen. Besprechung für den nächsten Tag.

5.) Die erste Safari – Tarangire NP

Am Vorabend habe ich noch meine Tasche gepackt und mir alles für den nächsten aufregenden Tag zurecht gelegt. Der Wecker klingelte schon um kurz nach 5 Uhr. Duschen, anziehen, Taschen nehmen und ab zum Auto. Mein Frühstück bekam ich als Box mit für die Fahrt. Wir machten noch einen kurzen Fahrzeug Checkup und fuhren gleich los in Richtung Tarangire Nationalpark. Die Landschaft, die Menschen, die Luft, einfach alles dort war anders. Tansania ist mit keinem europäischen Land zu vergleichen, dies wurde mir schnell klar. Nach der ca. 6 stündigen Fahrt stand ich nun vor dem Eingang zum Nationalpark, mal eben die Parkgebühren bezahlen gibt`s hier nicht – Pole Pole ist hier die Devise. Nach dem Papierkram folgt das Abenteuer. Schon nach den ersten Kilometern durch den Park konnten wir die ersten Elefanten, Giraffen und Antilopen sichten – unglaublich. Etwas unweit der Piste lag ein Gepard unter einem Busch im Schatten und nur einige Abzweigungen weiter, vier Löwen unter einem Baum. Nach einem kleinen Stop in der Nähe des Tarangire River, sah ich Unmengen von Tieren: Elefanten, Zebras, Giraffen und Büffel, so weit das Auge reichte. Nach diesem ereignisreichem Tag fuhren wir in unsere Lodge, welche mitten im Nationalpark lag. Nach einer heißen Dusche ging es gleich zum Abendessen, von wo aus man die Tiere an einem Wasserloch beobachten konnte. Ich war gespannt auf den nächsten Tag…..

6.) Frühpirsch und weiter nach Iringa

Der Wecker klingelt. Fünf Uhr – auf Safari gehen heißt: Früh aufstehen und den Tag mit der aufgehenden Sonne beginnen. Nach dem Frühstück habe ich meine Taschen wieder im Auto verstaut und die Fahrt Richtung Iringa konnte losgehen. Wir fuhren wieder durch den Tarangire und konnten bei der Fahrt viele Tiere beobachten – Gnus, Zebras, Giraffen und kleine Dikdiks. Die Pisten im NP waren ganz schön rau und uneben, man sollte sich immer an die vorgeschriebene Geschwindigkeitsbegrenzung halten. Auf der Fahrt waren auch viele Tsetsefliegen unterwegs, also Scheibe hoch! Als wir den Park verließen, ging es gleich auf die Schnellstraße nach Dodoma, der Hauptstadt Tansanias. Auf dem Weg machten wir noch einen kurzen Abstecher nach Kondoa, wo wir die über 1500 Jahre alten Felsmalereien besichtigen konnten – natürlich mit einem Guide, der uns alles erklärte.
Beim Durchqueren der Stadt konnte ich viele Eindrücke über das alltägliche Leben der Bevölkerung gewinnen und war zugleich etwas irritiert. Vorher noch Elefanten im Tarangire und jetzt Stadt, Menschen und Lärm.
Nach Dodoma fuhren wir nach Iringa, die Fahrt war schon sehr lang und teilweise anstrengend. Ich war froh, als ich meine Zimmer beziehen konnte, mich duschen und etwas ausruhen konnte. Nach dem späten Abendessen ging ich gleich schlafen und freute mich auf den nächsten Tag.

7.) Iringa

Der Morgen startete ziemlich entspannt bei einem guten Frühstück. Im Anschluss besuchten wir ein Hilfsprojekt in der Stadt namens Neema Craft , welches Menschen mit Behinderung in den verschiedensten Bereichen ausbildet und beschäftigt. Ich fand die Führung dort sehr interessant und aufschlussreich – schön zu sehen, dass es solche Projekte gibt. Nach dieser, für mich neuen Erfahrung, machten wir einen entspannten Rundgang durch Iringa, dabei besuchten wir die alte Markthalle und konnten viele Eindrücke über die Essensgewohnheiten der Einheimischen gewinnen. Der ganze Markt war sehr bunt und voller interessanter Gerüche und es gab wirklich viel zu entdecken. Danach streiften wir weiter durch die Stadt und aßen in der Nähe eines kleinen Stadtparks zu Mittag.
Am Nachmittag fuhren wir dann zum Gangilonga Rock, um dort den Sonnenuntergang zu genießen. Nach dem Abendessen hieß es dann wieder, Sachen packen und alles für den nächsten Tag vorbereiten.

8.) Ruaha Nationalpark

Mein Highlight der Tour lag nun in greifbarer Nähe – der Ruaha Nationalpark. Mit gepacktem Frühstück fuhren wir von Iringa in Richtung Ruaha Nationalpark. Gegen Mittag erreichten wir das Gate vom Park – schnell, also Pole Pole, die Gebühren bezahlen und auf ins nächste Safari Abenteuer. Als wir in den Park fuhren, sah man sofort, dass wir uns gerade in der Trockenzeit befinden, wenig Grün, alles staubtrocken und der Fluss hatte wenig Wasser. Als wir den ersten Stopp an einer Brücke am Ruaha River machten, konnte ich auf Anhieb eine Menge Tiere lokalisieren. Direkt unter der Brücke lag ein ca. 5 m langes Krokodil im Wasser. Der helle Wahnsinn! Überall plantschten Flusspferde im Wasser, Wasserböcke, Dikdiks und Paviane säumten das Ufer – und das beim ersten Stopp! Die ersten schönen Bilder vom Ruaha River waren also im Kasten, so konnte es gerne weitergehen. Dann fuhren wir weiter zur Ruaha River Lodge, wo wir bereits erwartet wurden. Was für eine Aussicht! Das Hauptgebäude der Lodge liegt etwas erhöht auf einem Felsen, von wo aus man einen sehr großen Teil des Flusses überblicken konnte. Überall waren Tiere zu sehen, Elefanten, Paviane, Flusspferde, Zebras und verschiedene Wasservögel. Unser Zimmer lag quasi etwas erhöht direkt am Fluss, man konnte also von seiner Terrasse den Fluss beobachten. Wir bezogen unsere Zimmer, machten uns etwas frisch und begaben uns sofort auf Pirschfahrt. Der Ruaha Nationalpark ist wirklich riesig und wir konnten noch viel Strecke machen und uns viele weitere Wildtiere entspannt anschauen. Kurz bevor es dunkel wurde, kamen wir wieder an unserer Lodge an. Nach diesem erlebnisreichen Tag, ließ ich den Abend auf meiner Terrasse am Fluss ausklingen und bereitete mich für den nächsten Tag vor.

9.) Ruaha Part II

Wie immer hieß es auch heute früh aufstehen – wir wurden von einem Massai Krieger um 05:15 Uhr an unserem Zimmer abgeholt und zu unseren Fahrzeugen gebracht. Ein Mitarbeiter der Lodge brachte uns unsere Frühstücksboxen und wir konnten gleich auf Frühpirsch fahren. Pünktlich zum Sonnenaufgang fuhren wir am Fluss entlang und konnten beobachten wie der Park erwachte. Kleine Schakale kreuzten unseren Weg, die Flusspferde machten es sich wieder im Wasser gemütlich und die Paviane durchsuchten den frischen Elefantendung nach Nahrung. Unweit vom Fluss machten wir an einem Picknick Point eine kurze Pause, um unsere Frühstück zu genießen. Schon komisch, so mitten im Park zwischen den Wildtieren. Als wir losfuhren, kreuzte eine riesen Herde Büffel unseren Weg, unglaublich, wie viele Tiere dort lang rannten. Sie guckten auch ganz schön grimmig, aber was für ein Schauspiel. Wir hatten glücklicherweise den Tag Zeit, um den Park zu erkunden und das taten wir auch. Leider hatten wir etwas Pech mit den Raubkatzen, einen Löwen konnten wir am Flussufer lokalisieren und kleine Schakale, aber die großen Löwenrudel blieben aus. Umso spannender war es für mich, als wir zum Nachmittag wieder zum Fluss fuhren und dort einige Zeit verbrachten. Ich persönlich bin ein großer Krokodil – Fan und konnte dort viele von ihnen sehen. Fast überall, wo sich Flusspferde befanden, konnte ich auch Krokodile finden – faszinierende Dinosaurier! Zum Sonnenuntergang fanden wir uns dann wieder am Lagerfeuer unserer Lodge ein. Die Feuerstelle befindet sich direkt am Fluss, der perfekte Ort um seine Erlebnisse Revue passieren zu lassen. Das Abendessen war wie immer grandios.

10.) Kisolanza

Heute hieß es leider Abschied nehmen vom Ruaha Nationalpark. Nach einem reichhaltigen Frühstück fuhren wir das letzte Mal durch den Park, vorbei an all denn Hotspots, wo wir noch einige Tiere sehen konnten. Wir machten uns auf in Richtung Kisolanza – der nächste Stopp unserer Tour, bevor es dann in den Mikumi Nationalpark ging. Wieder änderte sich die Vegetation. Von der Trockenheit ins Grüne. Die Fahrt war ganz schön holprig, wir mussten leider einige Umwege fahren, um sicher an unser Ziel zu gelangen, aber auch das gehört zu solch einer Selbstfahrerreise dazu. Als wir die Farm erreichten, wurden wir wieder herzlich vom Management begrüßt und verschafften uns gleich einen Überblick. Die Farm ist sehr schön und abgelegen an einem Waldstück gelegen und bietet sich für Wanderungen gerade zu an. Nach einem ausgiebigen Spaziergang durch die Umgebung, bezog ich erst mal meine neue Unterkunft. Das Zimmer war sehr liebevoll eingerichtet und hatte eine zentrale Lage zum Hauptgebäude. Das Abendessen war wie gewohnt exzellent. Für mich sogar das Beste der bisherigen Tour. Am Abend versammelten wir uns noch am Lagerfeuer mit einem Glas Wein und besprachen den weiteren Verlauf.

11.) Isimilia Stone Age – Mikumi Nationalpark

Das Frühstück war genau wie das Abendessen zuvor wirklich überragend. Nach der Stärkung packten wir wieder alles in unsere treuen Tatas und fuhren los in Richtung Mikumi Nationalpark. Auf der Strecke machten wir noch eine kleine Wanderung durch die Ausgrabungen der Isimila – Stone Age Side. Die Felsformationen färbten sich in der Mittagssonne in wunderschöne Rot-, Gelb-und Brauntöne. Eine wirklich sehr interessante Besichtigung. Danach ging es gleich weiter zum Mikumi NP. Schon auf dem Highway, welcher mitten durch den Nationalpark führt, konnten wir einige Tiere lokalisieren. Giraffen, Paviane und Gnus zogen durch diese eindrucksvolle Landschaft. Als wir dann zum frühen Nachmittag am Gate ankamen, erledigten wir noch alle Formalitäten, um endlich in den Park zu fahren. Wir schauten uns eine interessante Strecke an, welche uns quer durch den Park in Richtung unserer neuen Lodge führte. Auf der Piste sahen wir wieder einige Gnus, Warzenschweine und Zebras, sogar Elefanten konnten wir in weiter Ferne sichten. Auch hier war wieder eine ganz eigene Vegetation vorhanden. Man konnte unendlich weit über diese Landschaft schauen. Es erinnerte mich ein bisschen an die berühmte Serengeti. In unserer neuen Lodge angekommen, machten wir gleich einen kleinen Rundgang über das Gelände und bezogen unsere wirklich überragenden Zimmer. Die Aussicht war der Hammer. Stanley`s Kopje liegt auf einem erhöhten Felsen, mitten im Nationalpark und bietet einem exzellenten Startpunkt für jede Safari. Nach einem kalten Bier am Lagerfeuer genossen wir unser Abendessen und machten uns für den nächsten Tag bereit.

12.) Mikumi NP – Pangani

Der Wecker klingelte wie gewohnt sehr früh und wir machten uns auch gleich mit unserer gepackten Frühstücksbox auf den Weg. Eine letzte Pirschfahrt durch den Park, vorbei an einem Hippopool, sahen wir noch einige Flusspferde, Büffel und kleine Schakale. Nachdem wir den Park verließen, fuhren wir ein gutes Stück über den Highway vorbei an kleinen Dörfern. In Tansania sind die Menschen früh morgens und spät abends am aktivsten. Die Kinder gehen zur Schule, die Frauen machen sich auf den Weg um Wasser zu holen und die Männer gehen ihrer alltäglichen Arbeit nach. Der Verkehr war an manchen Punkten schon ganz schön wuselig, aber nach ein paar Tagen in diesem Land, war man bereits daran gewöhnt. Die Fahrt nach Pangani zog sich ganz schön in die Länge, teilweise waren die Pisten echt holprig und schwer zu befahren. Man sollte wirklich immer genug Zeit einplanen. Ich war sehr erleichtert, als wir endlich am späten Nachmittag an die Küste kamen. Der Weg zum Kijongo Bay Resort war dann aber nochmal eine echte Herausforderung. Als wir unser neues traumhaftes Resort direkt am Strand erreichten, machten wir alle erst mal einen kleinen Abstecher über das Gelände und rein in den Indischen Ozean. Was für eine Umgebung! Palmen, weißer Sand, Kokosnüsse und der warme Indische Ozean. Eine wunderbare und willkommene Abwechslung nach den ganzen bisherigen Erfahrungen. Jetzt schnell aufs Zimmer, heiß duschen und auf zum Abendessen. Das Essen war wirklich ein Traum, passend zum Rest der Anlage. Nachdem wir den Abend noch am Pool mit einem Cocktail ausklingen ließen, ging ich Bett. Aber was für ein Bett! Ich schlief praktisch unter fast freiem Himmel. Nur eine Moskitonetz und eine dünne Decke trennte mich vom klaren Sternenhimmel

13.) Pangani

Ich habe während der gesamten Tour noch nie so gut geschlafen wir hier. Die frische Meeresluft half mir wahrscheinlich dabei. Nach dem Frühstück machte ich einen gemütlichen Spaziergang am Strand und konnte eine Weile die lokalen Fischer mit ihren Netzen beobachten. Ich unterhielt mich ein wenig mit ihnen und durfte ihren Fang begutachten. Leider hatten sie nicht viel Gutes zu berichten, da der Fischfang dort immer schwieriger wird. Danach entspannte ich mich für den Rest des Tages am Pool oder schwamm im Meer. So konnte ich am besten die gesamte Reise mit all meinen Erfahrungen und Eindrücken, Revue passieren lassen. Am Abend gab es wieder einen kulinarischen Gaumenschmaus – alles frisch und nur aus lokalen Produkten hergestellt. Danach berieten wir uns noch für den nächsten Tag und ließen den Abend zusammen ausklingen.

14.) Daressalam – Heimreise

Jetzt hieß es langsam Abschied nehmen von Tansania. Nach unserem letzten gemeinsamen Frühstück, packten wir die Autos und fuhren in Richtung Daressalam. Wir hatten wieder eine lange Strecke vor uns, aber auf dem Weg hatten wir noch genügend Zeit einen kleinen Stopp in Bagamoyo zu machen. Die kleine Stadt direkt an der Küste machte einen netten Eindruck und lässt sich super mit einem kurzen Aufenthalt kombinieren. Als wir dann endlich in Daressalam ankamen, war es wieder ein krasser Gegensatz für mich – viele Menschen, sehr viele Autos, Lärm – Großstadt eben. Als wir am Hotel ankamen, konnte ich mich noch auf einem Zimmer etwas frischen machen und mich auf den Flughafentransfer vorbereiten. Die Übergabe des Fahrzeugs lief wirklich reibungslos und konnte schnell abgewickelt werden. Danach verbrachten wir noch unserer letzte gemeinsame Zeit an einer Beachbar und verabschiedeten uns von Tansania, bevor wir die Heimreise antraten.
Eine unglaublich schöne und eindrucksvolle Erfahrung, welche mir noch lange in Erinnerung bleiben wird!

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